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Author: lou woell <lou@repetitions.de>
Date: Sun, 6 Sep 2026 09:13:02 +0200
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@@ -2,28 +2,24 @@ Das Volk versteht unter Gottes Macht Gottes freien Willen und sein Recht auf
alle Dinge, welche sind und welche deshalb gewöhnlich als zufällige betrachtet
werden. Denn, sagt man, Gott hat die Macht, alles zu zerstören und in nichts zu
verwandeln. Auch vergleicht man häufig Gottes Macht mit der Macht der Könige.
-Doch habe ich dies in den Zusätzen I und II
+Doch habe ich dies in den Zusätzen I und II zu Lehrsatz 32, Teil 1, widerlegt
+und im Lehrsatz 16, Teil 1, bewiesen, daß Gott mit derselben Notwendigkeit
+handelt, mit welcher er sich selbst erkennt, d.h., sowie aus der Notwendigkeit
+der göttlichen Natur folgt (was alle einstimmig behaupten), daß Gott sich selbst
+erkennt, ebenso folgt mit derselben Notwendigkeit, daß Gott Unendliches auf.
+unendliche Weisen tut. Ferner habe ich in Lehrsatz 34, Teil 1, bewiesen, daß
+Gottes Macht nichts ist als Gottes tätiges Wesen. Daher ist es uns ebenso
+unmöglich zu begreifen, daß Gott nicht handle, als daß Gott nicht sei.
-zu Lehrsatz 32, Teil 1, widerlegtund im Lehrsatz 16, Teil 1,
-bewiesen, daß Gott mit derselben Notwendigkeit handelt, mit welcher er
-sich selbst erkennt, d.h., sowie aus der Notwendigkeit der göttlichen
-Natur folgt (was alle einstimmig behaupten), daß Gott sich selbst
-erkennt, ebenso folgt mit derselben Notwendigkeit, daß Gott Unendliches
-auf. unendliche Weisen tut. Ferner habe ich in Lehrsatz 34, Teil 1,
-bewiesen, daß Gottes Macht nichts ist als Gottes tätiges Wesen. Daher
-ist es uns ebenso unmöglich zu begreifen, daß Gott nicht handle, als daß
-Gott nicht sei.
+Wenn ich dies weiter verfolgen dürfte, könnte ich hier noch zeigen, daß jene
+Macht, welche das Volk Gott andichtet, nicht bloß eine menschliche ist (was
+zeigt, daß Gott als Mensch oder nach dem Bilde eines Menschen vom Volk begriffen
+wird), sondern auch Ohnmacht einschließt.
-Wenn ich dies weiter verfolgen dürfte, könnte ich hier noch zeigen, daß
-jene Macht, welche das Volk Gott andichtet, nicht bloß eine menschliche
-ist (was zeigt, daß Gott als Mensch oder nach dem Bilde eines Menschen
-vom Volk begriffen wird), sondern auch Ohnmacht einschließt.
-
-Doch will ich über dieselbe Sache nicht so oft ausführlich reden. Ich
-will nur den Leser dringend bitten, daß er alles, was im ersten Teil von
-Lehrsatz 16 an bis zum Schluß über diesen Gegenstand gesagt ist, aber
-und abermals erwäge. Denn niemand wird das, was ich meine, recht
-verstehen können, wenn er sich nicht außerordentlich hütet, die Macht
-Gottes mit der menschlichen Macht oder dem menschlichen Recht der Könige
-zu vermengen.
+Doch will ich über dieselbe Sache nicht so oft ausführlich reden. Ich will nur
+den Leser dringend bitten, daß er alles, was im ersten Teil von Lehrsatz 16 an
+bis zum Schluß über diesen Gegenstand gesagt ist, aber und abermals erwäge. Denn
+niemand wird das, was ich meine, recht verstehen können, wenn er sich nicht
+außerordentlich hütet, die Macht Gottes mit der menschlichen Macht oder dem
+menschlichen Recht der Könige zu vermengen.
diff --git a/data/de_stern/2p8csc.md b/data/de_stern/2p8csc.md
@@ -1,23 +1,20 @@
-Wenn jemand zum besseren Verständnis dieser Sache ein Beispiel wünschen
-sollte, so kann ich allerdings keines geben, das die Sache, von welcher
-hier die Rede ist und welche einzig in ihrer Art ist, vollständig
-erläutert. Doch will ich versuchen, die Sache, so gut es geht, zu
-verdeutlichen.
+Wenn jemand zum besseren Verständnis dieser Sache ein Beispiel wünschen sollte,
+so kann ich allerdings keines geben, das die Sache, von welcher hier die Rede
+ist und welche einzig in ihrer Art ist, vollständig erläutert. Doch will ich
+versuchen, die Sache, so gut es geht, zu verdeutlichen.
-Der Kreis ist von solcher Natur, daß die Rechtecke aus allen geraden,
-sich durchschneidenden Linien in demselben einander gleich sind. Daher
-sind im Kreis unendliche, einander gleiche Rechtecke enthalten.
-Gleichwohl kann man von einem solchen Rechteck nur sagen, daß es
-existiert, sofern der Kreis existiert; auch von der Idee dieser
-Rechtecke kann nur gesagt werden, daß sie existiert, sofern sie in der
-Idee des Kreises enthalten ist. Nun nehme man an, daß von jenen
-unendlichen Dreiecken nur zwei existieren, nämlich E und D (s.
-Figur).
+Der Kreis ist von solcher Natur, daß die Rechtecke aus allen geraden, sich
+durchschneidenden Linien in demselben einander gleich sind. Daher sind im Kreis
+unendliche, einander gleiche Rechtecke enthalten. Gleichwohl kann man von einem
+solchen Rechteck nur sagen, daß es existiert, sofern der Kreis existiert; auch
+von der Idee dieser Rechtecke kann nur gesagt werden, daß sie existiert, sofern
+sie in der Idee des Kreises enthalten ist. Nun nehme man an, daß von jenen
+unendlichen Dreiecken nur zwei existieren, nämlich E und D (s. Figur).

-Jetzt existieren ihre Ideen nicht bloß, sofern sie nur in der Idee des
-Kreises enthalten sind, sondern auch, sofern sie die Existenz jener
-Dreiecke in sich schließen. Daher kommt es, daß sie sich von den übrigen
-Ideen der andern Dreiecke unterscheiden.
+Jetzt existieren ihre Ideen nicht bloß, sofern sie nur in der Idee des Kreises
+enthalten sind, sondern auch, sofern sie die Existenz jener Dreiecke in sich
+schließen. Daher kommt es, daß sie sich von den übrigen Ideen der andern
+Dreiecke unterscheiden.
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@@ -9,24 +9,24 @@ Sämtliche Mittel gegen die Affekte oder alles, was der Geist, an sich allein
betrachtet, gegen die Affekte vermag, ist im vorstehenden zusammengefaßt. Es
erhellt daraus, daß die Macht des Geistes über die Affekte in folgendem besteht.
-1. In der *Erkenntnis der Affekte selbst* (s. die Anmerkung zu Lehrsatz 4 dieses
- Teils).
+1. In der *Erkenntnis der Affekte selbst* (s. die Anmerkung zu Lehrsatz 4 dieses
+ Teils).
-2. In der *Trennung des Affekts von dem Gedanken der äußern Ursache,* die wir
- verworren vorstellen (s. Lehrsatz 2 und die oben zitierte Anmerkung zu
- Lehrsatz 4 dieses Teils).
+2. In der *Trennung des Affekts von dem Gedanken der äußern Ursache,* die wir
+ verworren vorstellen (s. Lehrsatz 2 und die oben zitierte Anmerkung zu
+ Lehrsatz 4 dieses Teils).
-3. In der *Zeit*, worin die Erregungen, welche sich auf Dinge beziehen, die wir
- erkennen, diejenigen übertreffen, welche sich auf Dinge beziehen, die wir
- verworren und verstümmelt begreifen (s. Lehrsatz 7 dieses Teils).
+3. In der *Zeit*, worin die Erregungen, welche sich auf Dinge beziehen, die wir
+ erkennen, diejenigen übertreffen, welche sich auf Dinge beziehen, die wir
+ verworren und verstümmelt begreifen (s. Lehrsatz 7 dieses Teils).
-4. In der *Menge der Ursachen*, durch welche die Erregungen, welche sich auf die
- allgemeinen Eigenschaften oder auf Gott beziehen, genährt werden (s. die
- Lehrsätze 9 und 11 dieses Teils).
+4. In der *Menge der Ursachen*, durch welche die Erregungen, welche sich auf die
+ allgemeinen Eigenschaften oder auf Gott beziehen, genährt werden (s. die
+ Lehrsätze 9 und 11 dieses Teils).
-5. In der *Ordnung*, nach welcher der Geist seine Affekte ordnen und miteinander
- verketten kann (s. die Anmerkung zu Lehrsatz 10, außerdem noch die Lehrsätze
- 12, 13 und 14 dieses Teils).
+5. In der *Ordnung*, nach welcher der Geist seine Affekte ordnen und miteinander
+ verketten kann (s. die Anmerkung zu Lehrsatz 10, außerdem noch die Lehrsätze
+ 12, 13 und 14 dieses Teils).
Damit aber diese Macht des Geistes über die Affekte besser verstanden werde, muß
hier in erster Linie bemerkt werden, daß ich die Affekte als *starke* bezeichne,
@@ -62,12 +62,13 @@ jene dritte Erkenntnisgattung (s. hierüber die Anmerkung zu Lehrsatz 47, Teil
vermag; indem sie, sofern dieselben Leiden sind, wenn auch nicht vollständig sie
aufhebt (s. Lehrsatz 3 mit der Anmerkung zu Lehrsatz 4 dieses Teils), so doch
bewirkt, daß sie den kleinsten Teil des Geistes ausmachen (s. Lehrsatz 14 dieses
-Teils). – Ferner erzeugt diese Erkenntnis die Liebe zu dem, was unveränderlich
-und ewig ist (s. Lehrsatz 15 dieses Teils) und das wir wahrhaft besitzen können
-(s. Lehrsatz 45, Teil 2). Darum kann diese Liebe nicht von den Fehlern, mit
-welchen die gemeine Liebe behaftet ist, getrübt werden, vielmehr kann sie immer
-stärker und stärker werden (nach Lehrsatz 15 dieses Teils), den größten Teil des
-Geistes einnehmen (nach Lehrsatz 16 dieses Teils) und ihn gänzlich durchdringen.
+Teils). – Ferner erzeugt diese Erkenntnis die Liebe zu dem, was
+unveränderlich und ewig ist (s. Lehrsatz 15 dieses Teils) und das wir wahrhaft
+besitzen können (s. Lehrsatz 45, Teil 2). Darum kann diese Liebe nicht von den
+Fehlern, mit welchen die gemeine Liebe behaftet ist, getrübt werden, vielmehr
+kann sie immer stärker und stärker werden (nach Lehrsatz 15 dieses Teils), den
+größten Teil des Geistes einnehmen (nach Lehrsatz 16 dieses Teils) und ihn
+gänzlich durchdringen.
Damit habe ich alles erledigt, was das gegenwärtige Leben betrifft. Denn daß ich
mit diesen wenigen Worten alle Mittel gegen die Affekte zusammengefaßt habe, wie
diff --git a/data/en_elwes/2p8csc.md b/data/en_elwes/2p8csc.md
@@ -1,18 +1,14 @@
-If anyone desires an example to throw more light on
-this question, I shall, I fear, not be able to give him any,
-which adequately explains the thing of which I here speak,
-inasmuch as it is unique; however, I will endeavour to
-illustrate it as far as possible. The nature of a circle is such
-that if any number of straight lines intersect within it, the
-rectangles formed by their segments will be equal to one another;
-thus, infinite equal rectangles are contained in a circle. Yet
-none of these rectangles can be said to exist, except in so far
-as the circle exists; nor can the idea of any of these
-rectangles be said to exist, except in so far as they are
-comprehended in the idea of the circle. Let us grant that, from
-this infinite number of rectangles, two only exist. The ideas of
-these two not only exist, in so far as they are contained in the
-idea of the circle, but also as they involve the existence of
-those rectangles; wherefore they are distinguished from the
-remaining ideas of the remaining rectangles.
+If anyone desires an example to throw more light on this question, I shall, I
+fear, not be able to give him any, which adequately explains the thing of which
+I here speak, inasmuch as it is unique; however, I will endeavour to illustrate
+it as far as possible. The nature of a circle is such that if any number of
+straight lines intersect within it, the rectangles formed by their segments will
+be equal to one another; thus, infinite equal rectangles are contained in a
+circle. Yet none of these rectangles can be said to exist, except in so far as
+the circle exists; nor can the idea of any of these rectangles be said to exist,
+except in so far as they are comprehended in the idea of the circle. Let us
+grant that, from this infinite number of rectangles, two only exist. The ideas
+of these two not only exist, in so far as they are contained in the idea of the
+circle, but also as they involve the existence of those rectangles; wherefore
+they are distinguished from the remaining ideas of the remaining rectangles.
diff --git a/data/fr_appuhn/1app.md b/data/fr_appuhn/1app.md
@@ -18,19 +18,19 @@ une certaine fin; ils disent, en effet, que Dieu a tout fait en vue de l'homme
et qu'il a fait l'homme pour que l'homme lui rendît un culte. C'est donc ce
préjugé seul que je considérerai d'abord cherchant *primo* pour quelle cause la
plupart s'y tiennent et pourquoi tous inclinent naturellement à l'embrasser. *En
-second lieu* j'en montrerai la fausseté, et *pour finir* je ferai voir comment en
-sont issus les préjugés relatifs *au bien et au mal, au mérite et au péché, à la
-louange et au blâme, à l'ordre et à la confusion, à la beauté et à la laideur*,
-et à d'autres objets de même sorte. Il n'appartient pas toutefois à mon objet
-présent de déduire cela de la nature de l'âme humaine. Il suffira pour le moment
-de poser en principe ce que tous doivent reconnaître: que tous les hommes
-naissent sans aucune connaissance des causes des choses, et que tous ont un
-appétit de rechercher ce qui leur est utile, et qu'ils en ont conscience. De là
-suit: 1° que les hommes se figurent être libres, parce qu'ils ont conscience de
-leurs volitions et de leur appétit et ne pensent pas, même en rêve, aux causes
-par lesquelles ils sont disposés à appéter et à vouloir, n'en ayant aucune
-connaissance. Il suit: 2° que les hommes agissent toujours en vue d'une fin,
-savoir l'utile qu'ils appètent. D'où résulte qu'ils s'efforcent toujours
+second lieu* j'en montrerai la fausseté, et *pour finir* je ferai voir comment
+en sont issus les préjugés relatifs *au bien et au mal, au mérite et au péché, à
+la louange et au blâme, à l'ordre et à la confusion, à la beauté et à la
+laideur*, et à d'autres objets de même sorte. Il n'appartient pas toutefois à
+mon objet présent de déduire cela de la nature de l'âme humaine. Il suffira pour
+le moment de poser en principe ce que tous doivent reconnaître: que tous les
+hommes naissent sans aucune connaissance des causes des choses, et que tous ont
+un appétit de rechercher ce qui leur est utile, et qu'ils en ont conscience. De
+là suit: 1° que les hommes se figurent être libres, parce qu'ils ont conscience
+de leurs volitions et de leur appétit et ne pensent pas, même en rêve, aux
+causes par lesquelles ils sont disposés à appéter et à vouloir, n'en ayant
+aucune connaissance. Il suit: 2° que les hommes agissent toujours en vue d'une
+fin, savoir l'utile qu'ils appètent. D'où résulte qu'ils s'efforcent toujours
uniquement à connaître les causes finales des choses accomplies et se tiennent
en repos quand ils en sont informés, n'ayant plus aucune raison d'inquiétude.
S'ils ne peuvent les apprendre d'un autre, leur seule ressource est de se
diff --git a/data/fr_appuhn/2p18sc.md b/data/fr_appuhn/2p18sc.md
@@ -5,9 +5,9 @@ l'enchaînement des affections de ce Corps. Je dis: 1° que c'est un enchaîneme
de ces idées seulement qui enveloppent la nature de choses extérieures au Corps
humain, non d'idées qui expliquent la nature de ces mêmes choses, car ce sont,
en réalité (*Prop. 16*), des idées des affections du Corps humain, lesquelles
-enveloppent à la fois sa nature propre et celle des corps extérieurs. Je dis:
-2° que cet enchaînement se fait suivant l'ordre et l'enchaînement des affections
-du Corps humain pour le distinguer de l'enchaînement d'idées qui se fait suivant
+enveloppent à la fois sa nature propre et celle des corps extérieurs. Je dis: 2°
+que cet enchaînement se fait suivant l'ordre et l'enchaînement des affections du
+Corps humain pour le distinguer de l'enchaînement d'idées qui se fait suivant
l'ordre de l'entendement, enchaînement en vertu duquel l'Âme perçoit les choses
par leurs premières causes et qui est le même dans tous les hommes. Nous
connaissons clairement par là pourquoi l'Âme, de la pensée d'une chose, passe
diff --git a/data/fr_appuhn/4p18sc.md b/data/fr_appuhn/4p18sc.md
@@ -14,28 +14,34 @@ vrai aussi nécessairement qu'il est vrai que le tout est plus grand que la
partie (*voir Prop. 4, p. III*). Ensuite, puisque la vertu (*Déf. 8*) ne consiste en
rien d'autre qu'à agir suivant les lois de sa nature propre, et que personne ne
peut conserver son être (*Prop. 7, p. III*) sinon suivant les lois de sa nature
-propre, il suit de là: 1° Que le principe de la vertu est l'effort même pour
-conserver l'être propre et que la félicité consiste en ce que l'homme peut
-conserver son être; 2° Que la vertu doit être appétée pour elle-même, et qu'il
-n'existe aucune chose valant mieux qu'elle ou nous étant plus utile, à cause de
-quoi elle devrait être appétée; 3° Enfin que ceux qui se donnent la mort, ont
-l'âme frappée d'impuissance et sont entièrement vaincus par les causes
-extérieures en opposition avec leur nature. Il suit, en outre, du Postulat 4,
-Partie II, qu'il nous est toujours impossible de faire que nous n'ayons besoin
-d'aucune chose extérieure à nous pour conserver notre être, et vivions sans
-commerce avec les choses extérieures; si d'ailleurs nous avons égard à notre
-Âme, certes notre entendement serait plus imparfait si l'Âme était seule et
-qu'elle ne connût rien en dehors d'elle-même. Il y a donc hors de nous beaucoup
-de choses qui nous sont utiles et que, pour cette raison, il nous faut appéter.
-Parmi elles la pensée n'en peut inventer de meilleures que celles qui
-s'accordent entièrement avec notre nature. Car si, par exemple, deux individus
-entièrement de même nature se joignent l'un à l'autre, ils composent un individu
-deux fois plus puissant que chacun séparément. Rien donc de plus utile à l'homme
-que l'homme; les hommes, dis-je, ne peuvent rien souhaiter qui vaille mieux
-pour la conservation de leur être, que de s'accorder tous en toutes choses de
-façon que les Âmes et les Corps de tous composent en quelque sorte une seule Âme
-et un seul Corps, de s'efforcer tous ensemble à conserver leur être et de
-chercher tous ensemble l'utilité commune à tous; d'où suit que les hommes qui
+propre, il suit de là:
+
+1° Que le principe de la vertu est l'effort même pour conserver l'être propre et
+que la félicité consiste en ce que l'homme peut conserver son être;
+
+2° Que la vertu doit être appétée pour elle-même, et qu'il n'existe aucune chose
+valant mieux qu'elle ou nous étant plus utile, à cause de quoi elle devrait être
+appétée;
+
+3° Enfin que ceux qui se donnent la mort, ont l'âme frappée d'impuissance et
+sont entièrement vaincus par les causes extérieures en opposition avec leur
+nature.
+
+Il suit, en outre, du Postulat 4, Partie II, qu'il nous est toujours impossible
+de faire que nous n'ayons besoin d'aucune chose extérieure à nous pour conserver
+notre être, et vivions sans commerce avec les choses extérieures; si d'ailleurs
+nous avons égard à notre Âme, certes notre entendement serait plus imparfait si
+l'Âme était seule et qu'elle ne connût rien en dehors d'elle-même. Il y a donc
+hors de nous beaucoup de choses qui nous sont utiles et que, pour cette raison,
+il nous faut appéter. Parmi elles la pensée n'en peut inventer de meilleures que
+celles qui s'accordent entièrement avec notre nature. Car si, par exemple, deux
+individus entièrement de même nature se joignent l'un à l'autre, ils composent
+un individu deux fois plus puissant que chacun séparément. Rien donc de plus
+utile à l'homme que l'homme; les hommes, dis-je, ne peuvent rien souhaiter qui
+vaille mieux pour la conservation de leur être, que de s'accorder tous en toutes
+choses de façon que les Âmes et les Corps de tous composent en quelque sorte une
+seule Âme et un seul Corps, de s'efforcer tous ensemble à conserver leur être et
+de chercher tous ensemble l'utilité commune à tous; d'où suit que les hommes qui
sont gouvernés par la Raison, c'est-à-dire ceux qui cherchent ce qui leur est
utile sous la conduite de la Raison, n'appètent rien pour eux-mêmes qu'ils ne
désirent aussi pour les autres hommes, et sont ainsi justes, de bonne foi et
diff --git a/data/fr_appuhn/5p20sc.md b/data/fr_appuhn/5p20sc.md
@@ -7,56 +7,64 @@ tant qu'il se rapporte à l'Âme seule.
J'ai réuni dans les Propositions précédentes tous les remèdes aux affections,
c'est-à-dire tout ce que l'Âme, considérée en elle seule, peut contre elles; il
-apparaît par là que la puissance de l'Âme sur les affections consiste : 1° dans
-la connaissance même des affections (*voir Scolie de la Prop. 4*); 2° en ce
-qu'elle sépare les affections de la pensée d'une cause extérieure que nous
-imaginons confusément (*voir Prop. 2 avec le même Scolie de la Prop. 4*); 3° dans
-le temps, grâce auquel les affections se rapportant à des choses que nous
-connaissons, surmontent celles qui se rapportent à des choses dont nous avons
-une idée confuse ou mutilée (*voir Prop. 7*); 4° dans le grand nombre des causes
-par lesquelles les affections se rapportant aux propriétés communes des choses
-ou à Dieu, sont alimentées (*voir Prop. 9 et 11*); 5° dans l'ordre enfin où l'Âme
-peut ordonner et enchaîner entre elles ses affections (*voir Scolie de la Prop.
-10 et, en outre, les Prop. 12, 13 et 14*). Mais, pour mieux connaître cette
-puissance de l'Âme sur les affections, il faut noter avant tout que nous
-appelons grandes les affections quand nous comparons l'affection d'un homme avec
-celle d'un autre, et que nous voyons l'un dominé plus que l'autre par la même
-affection; ou quand nous comparons entre elles les affections d'un seul et même
-homme et que nous le trouvons affecté ou ému par l'une plus que par l'autre. Car
-(*Prop. 5, p. IV*) la force d'une affection quelconque se définit par la puissance
-de la cause extérieure comparée à la nôtre. Or la puissance de l'Âme se définit
-par la connaissance seule, son impuissance ou sa passion par la seule privation
-de connaissance, c'est-à-dire s'estime par ce qui fait que les idées sont dites
-inadéquates. D'où suit que cette Âme est passive au plus haut point, dont les
-idées inadéquates constituent la plus grande partie, de façon que sa marque
-distinctive soit plutôt la passivité que l'activité qui est en elle; et au
-contraire cette Âme est active au plus haut point dont des idées adéquates
-constituent la plus grande partie, de façon que, tout en n'ayant pas moins
-d'idées inadéquates que la première, elle ait sa marque distinctive plutôt dans
-des idées adéquates manifestant la vertu de l'homme, que dans des idées
-inadéquates attestant son impuissance. Il faut noter, de plus, que les chagrins
-et les infortunes tirent leur principale origine d'un Amour excessif pour une
-chose soumise à de nombreux changements et que nous ne pouvons posséder
-entièrement. Nul en effet n'a de tourment ou d'anxiété qu'au sujet de ce qu'il
-aime; et les offenses, les soupçons ou les inimitiés ne naissent que de l'Amour
-pour les choses dont personne ne peut réellement avoir la possession complète.
-Nous concevons facilement par là ce que peut sur les affections la connaissance
-claire et distincte, et principalement ce troisième genre de connaissance (*voir
-à son sujet le Scolie de la Prop. 47, p. II*) dont le principe est la
-connaissance même de Dieu; si en effet les affections, en tant qu'elles sont
-des passions, ne sont point par là absolument ôtées (*voir Prop. 3 avec le Scolie
-de la Prop. 4*), il arrive du moins qu'elles constituent la moindre partie de
-l'Âme (*Prop. 14*). De plus, cette connaissance engendre un Amour envers une chose
-immuable et éternelle (*Prop. 15*) et dont la possession nous est réellement
-assurée (*voir Prop. 45, p. II*); et conséquemment cet Amour ne peut être gâté
-par aucun des vices qui sont inhérents à l'Amour ordinaire, mais il peut devenir
-de plus en plus grand (*Prop. 15*) et occuper la plus grande partie de l'Âme
-(*Prop. 16*) et l'affecter amplement. J'ai ainsi terminé ce qui concerne la vie
-présente. Chacun pourra voir facilement, en effet, ce que j'ai dit au
-commencement de ce Scolie, à savoir que dans ce petit nombre de propositions
-j'ai fait entrer tous les remèdes aux affections, pourvu qu'il ait égard à ce
-qui est dit dans ce Scolie, en même temps qu'aux définitions des affections et
-enfin aux Propositions 1 et 3 de la Partie **\*** III.
+apparaît par là que la puissance de l'Âme sur les affections consiste :
+
+1° dans la connaissance même des affections (*voir Scolie de la Prop. 4*);
+
+2° en ce qu'elle sépare les affections de la pensée d'une cause extérieure que
+nous imaginons confusément (*voir Prop. 2 avec le même Scolie de la Prop. 4*);
+
+3° dans le temps, grâce auquel les affections se rapportant à des choses que
+nous connaissons, surmontent celles qui se rapportent à des choses dont nous
+avons une idée confuse ou mutilée (*voir Prop. 7*);
+
+4° dans le grand nombre des causes par lesquelles les affections se rapportant
+aux propriétés communes des choses ou à Dieu, sont alimentées (*voir Prop. 9 et
+11*);
+
+5° dans l'ordre enfin où l'Âme peut ordonner et enchaîner entre elles ses
+affections (*voir Scolie de la Prop. 10 et, en outre, les Prop. 12, 13 et 14*).
+
+Mais, pour mieux connaître cette puissance de l'Âme sur les affections, il faut
+noter avant tout que nous appelons grandes les affections quand nous comparons
+l'affection d'un homme avec celle d'un autre, et que nous voyons l'un dominé
+plus que l'autre par la même affection; ou quand nous comparons entre elles les
+affections d'un seul et même homme et que nous le trouvons affecté ou ému par
+l'une plus que par l'autre. Car (*Prop. 5, p. IV*) la force d'une affection
+quelconque se définit par la puissance de la cause extérieure comparée à la
+nôtre. Or la puissance de l'Âme se définit par la connaissance seule, son
+impuissance ou sa passion par la seule privation de connaissance, c'est-à-dire
+s'estime par ce qui fait que les idées sont dites inadéquates. D'où suit que
+cette Âme est passive au plus haut point, dont les idées inadéquates constituent
+la plus grande partie, de façon que sa marque distinctive soit plutôt la
+passivité que l'activité qui est en elle; et au contraire cette Âme est active
+au plus haut point dont des idées adéquates constituent la plus grande partie,
+de façon que, tout en n'ayant pas moins d'idées inadéquates que la première,
+elle ait sa marque distinctive plutôt dans des idées adéquates manifestant la
+vertu de l'homme, que dans des idées inadéquates attestant son impuissance. Il
+faut noter, de plus, que les chagrins et les infortunes tirent leur principale
+origine d'un Amour excessif pour une chose soumise à de nombreux changements et
+que nous ne pouvons posséder entièrement. Nul en effet n'a de tourment ou
+d'anxiété qu'au sujet de ce qu'il aime; et les offenses, les soupçons ou les
+inimitiés ne naissent que de l'Amour pour les choses dont personne ne peut
+réellement avoir la possession complète. Nous concevons facilement par là ce que
+peut sur les affections la connaissance claire et distincte, et principalement
+ce troisième genre de connaissance (*voir à son sujet le Scolie de la Prop. 47,
+p. II*) dont le principe est la connaissance même de Dieu; si en effet les
+affections, en tant qu'elles sont des passions, ne sont point par là absolument
+ôtées (*voir Prop. 3 avec le Scolie de la Prop. 4*), il arrive du moins qu'elles
+constituent la moindre partie de l'Âme (*Prop. 14*). De plus, cette connaissance
+engendre un Amour envers une chose immuable et éternelle (*Prop. 15*) et dont la
+possession nous est réellement assurée (*voir Prop. 45, p. II*); et
+conséquemment cet Amour ne peut être gâté par aucun des vices qui sont inhérents
+à l'Amour ordinaire, mais il peut devenir de plus en plus grand (*Prop. 15*) et
+occuper la plus grande partie de l'Âme (*Prop. 16*) et l'affecter amplement.
+J'ai ainsi terminé ce qui concerne la vie présente. Chacun pourra voir
+facilement, en effet, ce que j'ai dit au commencement de ce Scolie, à savoir que
+dans ce petit nombre de propositions j'ai fait entrer tous les remèdes aux
+affections, pourvu qu'il ait égard à ce qui est dit dans ce Scolie, en même
+temps qu'aux définitions des affections et enfin aux Propositions 1 et 3 de la
+Partie III.
Il est donc temps maintenant de passer à ce qui touche à la durée de l'Âme sans
relation avec l'existence du Corps.
diff --git a/data/fr_saisset/1p8sc2.md b/data/fr_saisset/1p8sc2.md
@@ -34,39 +34,46 @@ conséquent il faut nécessairement avouer que l'existence d'une substance est,
comme son essence, une vérité éternelle. Nous pouvons tirer de là une preuve
nouvelle de l'impossibilité de deux substances de même nature, et c'est un point
qu'il est bon d'établir ici; mais, pour le faire avec ordre, il y a quatre
-remarques à faire: 1° La vraie définition d'une chose quelconque n'enveloppe ni
-n'exprime rien de plus que la nature de la chose définie. 2° Il suit de là
-qu'aucune définition n'enveloppe ni n'exprime un nombre déterminé d'individus,
-puisqu'elle n'exprime rien de plus que la nature de la chose définie. Par
-exemple, la définition du triangle n'exprime rien de plus que la simple nature
-du triangle; elle n'exprime pas un certain nombre déterminé de triangles. 3°
-L'existence d'un
+remarques à faire:
-objet quelconque étant donnée, il y a toujours une certaine cause déterminée par
-laquelle cet objet existe. 4° Ou bien cette cause, par laquelle un certain objet
-existe, doit être contenue dans la nature même et la définition de l'objet
-existant (parce qu'alors l'existence appartient à sa nature); ou bien elle doit
-être donnée hors de cet objet. Cela posé, il s'ensuit que, s'il existe dans la
-nature des choses un certain nombre d'individus, il faut que l'on puisse
-assigner une cause de l'existence de ces individus en tel nombre, ni plus ni
-moins. Par exemple, s'il existe Vingt hommes dans la nature des choses (nous
-supposerons, pour plus de clarté, qu'ils existent simultanément et non les uns
-avant les autres), il ne suffira pas, pour rendre raison de l'existence de ces
-vingt hommes, de montrer en général la cause de la nature humaine; mais il
-faudra montrer en outre la cause en vertu de laquelle il existe vingt hommes, ni
-plus ni moins, puisqu'il n'y a rien (par la remarque 2) qui n'ait une cause de
-son existence. Or, cette cause (par les remarques 2 et 3) ne peut être contenue
-dans la nature humaine elle-même, la vraie définition de l'homme n'enveloppant
-nullement le nombre vingt. Et en conséquence (par la remarque 4), la cause qui
-fait exister ces vingt hommes, et partant chacun d'entre eux, doit pour chacun
-être extérieure. D'où il faut conclure absolument que tout ce dont la nature
-comporte un certain nombre d'individus suppose nécessairement une cause
-extérieure, pour que ces individus puissent exister. Or, puisque l'existence
-appartient à la nature de la substance (comme on l'a montré précédemment dans ce
-Scholie), la définition de la substance doit envelopper l'existence nécessaire,
-et par conséquent son existence doit être inférée de sa seule définition. Mais
-d'un autre côté (en vertu des remarques 2 et 3), il est impossible que, de cette
-même définition, résulte l'existence de plusieurs substances. Il s'ensuit donc
-nécessairement que deux substances de même nature ne peuvent exister; ce qu'on
-se proposait d'établir.
+1° La vraie définition d'une chose quelconque n'enveloppe ni n'exprime rien de
+plus que la nature de la chose définie.
+
+2° Il suit de là qu'aucune définition n'enveloppe ni n'exprime un nombre
+déterminé d'individus, puisqu'elle n'exprime rien de plus que la nature de la
+chose définie. Par exemple, la définition du triangle n'exprime rien de plus que
+la simple nature du triangle; elle n'exprime pas un certain nombre déterminé de
+triangles.
+
+3° L'existence d'un objet quelconque étant donnée, il y a toujours une certaine
+cause déterminée par laquelle cet objet existe.
+
+4° Ou bien cette cause, par laquelle un certain objet existe, doit être contenue
+dans la nature même et la définition de l'objet existant (parce qu'alors
+l'existence appartient à sa nature); ou bien elle doit être donnée hors de cet
+objet.
+
+Cela posé, il s'ensuit que, s'il existe dans la nature des choses un certain
+nombre d'individus, il faut que l'on puisse assigner une cause de l'existence de
+ces individus en tel nombre, ni plus ni moins. Par exemple, s'il existe Vingt
+hommes dans la nature des choses (nous supposerons, pour plus de clarté, qu'ils
+existent simultanément et non les uns avant les autres), il ne suffira pas, pour
+rendre raison de l'existence de ces vingt hommes, de montrer en général la cause
+de la nature humaine; mais il faudra montrer en outre la cause en vertu de
+laquelle il existe vingt hommes, ni plus ni moins, puisqu'il n'y a rien (par la
+remarque 2) qui n'ait une cause de son existence. Or, cette cause (par les
+remarques 2 et 3) ne peut être contenue dans la nature humaine elle-même, la
+vraie définition de l'homme n'enveloppant nullement le nombre vingt. Et en
+conséquence (par la remarque 4), la cause qui fait exister ces vingt hommes, et
+partant chacun d'entre eux, doit pour chacun être extérieure. D'où il faut
+conclure absolument que tout ce dont la nature comporte un certain nombre
+d'individus suppose nécessairement une cause extérieure, pour que ces individus
+puissent exister. Or, puisque l'existence appartient à la nature de la substance
+(comme on l'a montré précédemment dans ce Scholie), la définition de la
+substance doit envelopper l'existence nécessaire, et par conséquent son
+existence doit être inférée de sa seule définition. Mais d'un autre côté (en
+vertu des remarques 2 et 3), il est impossible que, de cette même définition,
+résulte l'existence de plusieurs substances. Il s'ensuit donc nécessairement que
+deux substances de même nature ne peuvent exister; ce qu'on se proposait
+d'établir.
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@@ -6,62 +6,71 @@ nature de cet amour, en tant qu'il se rapporte uniquement à l'âme, c'est ce qu
nous verrons plus tard. Dans les propositions qui précèdent, j'ai réuni tous les
remèdes des passions, c'est-à-dire tout ce que l'âme, considérée uniquement en
elle-même, peut contre ses passions. Il résulte de là que la puissance de l'âme
-sur les passions consiste: 1° dans la connaissance même des passions (voyez le
-Schol. de la Propos. 4, part. 5); 2° dans la séparation que l'âme effectue entre
-telle ou telle passion et la pensée d'une cause extérieure confusément imaginée
-(voyez la Propos. 2 et son Schol., et la Propos. 4, part. 5); 3° dans le progrès
-du temps qui rend celles de nos affections qui se rapportent à des choses dont
-nous avons l'intelligence, supérieures aux affections qui se rapportent à des
-choses dont nous n'avons que des idées confuses et mutilées (voyez la Propos. 7,
-part. 5); 4° dans la multitude des causes qui entretiennent celles de nos
-passions qui se rapportent aux propriétés générales des choses, ou à Dieu (voyez
-les Propos. 9 et 11, part. 5); 5° enfin dans l'ordre où l'âme peut disposer et
-enchaîner ses passions (voyez le Schol. de la Propos. 10, et les Propos. 12, 13,
-14, part. 5). Mais pour que ce pouvoir de l'âme sur les passions soit mieux
-compris, il est important de faire avant tout cette observation, que nous
-donnons à nos passions le nom de grandes passions dans deux cas différents: le
-premier, quand nous comparons la passion d'un l'homme à celle d'un autre
-l'homme, et que nous voyons l'un des deux plus fortement agité que l'autre par
-la même passion; la seconde, quand nous comparons deux passions d'une seule et
-même personne, et que nous reconnaissons qu'elle est plus fortement affectée ou
-remuée par l'une que par l'autre. La force d'une passion en effet (par la
-Propos. 5, part. 4) est déterminée par le rapport de la puissance de sa cause
-extérieure avec notre puissance propre. Or, la puissance de l'âme se détermine
-uniquement par le degré de connaissance qu'elle possède, et son impuissance ou
-sa passivité par la seule privation de connaissance, c'est-à-dire par ce qui
-fait qu'elle a des idées inadéquates; d'où il résulte que l'âme qui pâtit le
-plus, c'est l'âme qui est constituée dans la plus grande partie de son être par
-des idées inadéquates, de telle sorte qu'elle se distingue bien plus par ses
-affections passives que par les actions qu'elle effectue; et au contraire, l'âme
-qui agit le plus, c'est celle qui est constituée dans la plus grande partie de
-son être par des idées adéquates, (le telle sorte qu'elle se distingue bien plus
-(pouvant d'ailleurs renfermer autant d'idées inadéquates que celles dont nous
-venons de parler) par les idées qui dépendent de la vertu de l'homme que par
-celles qui marquent son impuissance. Il faut remarquer en outre que les
-inquiétudes de l'âme et tous ses maux tirent leur origine de l'amour excessif
-qui l'attache à des choses sujettes à mille variations et dont la possession
-durable est impossible. Personne, en effet, n'a d'inquiétude ou d'anxiété que
-pour un objet qu'il aime, et les injures, les soupçons, les inimitiés n'ont pas
-d'autre source que cet amour qui nous enflamme pour des objets que nous ne
-pouvons réellement posséder avec plénitude. Et tout cela doit nous faire
-comprendre aisément ce que peut sur nos passions une connaissance claire et
-distincte, surtout, ce troisième genre de connaissance (voyez le Schol. de la
-Propos. 47, part. 2) dont le fondement est la connaissance même de Dieu; car si
-cette connaissance ne détruit pas absolument nos passions, comme passions (voyez
-la Propos. 3, et le Schol. de la Propos. 4, part. 5), elle fait du moins que les
-passions ne constituent que la plus petite partie de notre âme (voyez la Propos.
-14, part. 5). De plus elle fait naître en nous l'amour d'un objet immuable et
-éternel (voyez la Propos. 15, part. 5), que nous possédons véritablement et avec
-plénitude (voyez la Propos. 45, part. 2); et cet amour épuré ne peut dès lors
-être souillé de ce triste mélange de vices que l'amour amène ordinairement avec
-soi; il peut prendre des accroissements toujours nouveaux (par, la Propos. 15,
-part. 5), occuper la plus grande partie de l'âme (par la Propos. 16, part. 5) et
-s'y déployer avec étendue. Les réflexions qui précèdent terminent ce que j'avais
-dessein de dire sur la vie présente. Chacun, en effet, pourra reconnaître que
-j'ai embrassé en peu de mots tous les remèdes qui conviennent aux passions,
-comme je l'ai dit au commencement de ce Scholie, s'il veut bien faire attention
-tout ensemble à ce Scholie lui-même et à la Définition de l'âme et de ses
-passions, ainsi qu'aux Propositions 1 et 3, part. 3. Le moment est donc venu de
-traiter de ce qui regarde la durée de l'âme considérée sans relation avec le
-corps.
+sur les passions consiste:
+
+1° dans la connaissance même des passions (voyez le Schol. de la Propos. 4,
+part. 5);
+
+2° dans la séparation que l'âme effectue entre telle ou telle passion et la
+pensée d'une cause extérieure confusément imaginée (voyez la Propos. 2 et son
+Schol., et la Propos. 4, part. 5);
+
+3° dans le progrès du temps qui rend celles de nos affections qui se rapportent
+à des choses dont nous avons l'intelligence, supérieures aux affections qui se
+rapportent à des choses dont nous n'avons que des idées confuses et mutilées
+(voyez la Propos. 7, part. 5);
+
+4° dans la multitude des causes qui entretiennent celles de nos passions qui se
+rapportent aux propriétés générales des choses, ou à Dieu (voyez les Propos. 9
+et 11, part. 5);
+
+5° enfin dans l'ordre où l'âme peut disposer et enchaîner ses passions (voyez le
+Schol. de la Propos. 10, et les Propos. 12, 13, 14, part. 5).
+
+Mais pour que ce pouvoir de l'âme sur les passions soit mieux compris, il est
+important de faire avant tout cette observation, que nous donnons à nos passions
+le nom de grandes passions dans deux cas différents: le premier, quand nous
+comparons la passion d'un l'homme à celle d'un autre l'homme, et que nous voyons
+l'un des deux plus fortement agité que l'autre par la même passion; la seconde,
+quand nous comparons deux passions d'une seule et même personne, et que nous
+reconnaissons qu'elle est plus fortement affectée ou remuée par l'une que par
+l'autre. La force d'une passion en effet (par la Propos. 5, part. 4) est
+déterminée par le rapport de la puissance de sa cause extérieure avec notre
+puissance propre. Or, la puissance de l'âme se détermine uniquement par le degré
+de connaissance qu'elle possède, et son impuissance ou sa passivité par la seule
+privation de connaissance, c'est-à-dire par ce qui fait qu'elle a des idées
+inadéquates; d'où il résulte que l'âme qui pâtit le plus, c'est l'âme qui est
+constituée dans la plus grande partie de son être par des idées inadéquates, de
+telle sorte qu'elle se distingue bien plus par ses affections passives que par
+les actions qu'elle effectue; et au contraire, l'âme qui agit le plus, c'est
+celle qui est constituée dans la plus grande partie de son être par des idées
+adéquates, (le telle sorte qu'elle se distingue bien plus (pouvant d'ailleurs
+renfermer autant d'idées inadéquates que celles dont nous venons de parler) par
+les idées qui dépendent de la vertu de l'homme que par celles qui marquent son
+impuissance. Il faut remarquer en outre que les inquiétudes de l'âme et tous ses
+maux tirent leur origine de l'amour excessif qui l'attache à des choses sujettes
+à mille variations et dont la possession durable est impossible. Personne, en
+effet, n'a d'inquiétude ou d'anxiété que pour un objet qu'il aime, et les
+injures, les soupçons, les inimitiés n'ont pas d'autre source que cet amour qui
+nous enflamme pour des objets que nous ne pouvons réellement posséder avec
+plénitude. Et tout cela doit nous faire comprendre aisément ce que peut sur nos
+passions une connaissance claire et distincte, surtout, ce troisième genre de
+connaissance (voyez le Schol. de la Propos. 47, part. 2) dont le fondement est
+la connaissance même de Dieu; car si cette connaissance ne détruit pas
+absolument nos passions, comme passions (voyez la Propos. 3, et le Schol. de la
+Propos. 4, part. 5), elle fait du moins que les passions ne constituent que la
+plus petite partie de notre âme (voyez la Propos. 14, part. 5). De plus elle
+fait naître en nous l'amour d'un objet immuable et éternel (voyez la Propos. 15,
+part. 5), que nous possédons véritablement et avec plénitude (voyez la Propos.
+45, part. 2); et cet amour épuré ne peut dès lors être souillé de ce triste
+mélange de vices que l'amour amène ordinairement avec soi; il peut prendre des
+accroissements toujours nouveaux (par, la Propos. 15, part. 5), occuper la plus
+grande partie de l'âme (par la Propos. 16, part. 5) et s'y déployer avec
+étendue. Les réflexions qui précèdent terminent ce que j'avais dessein de dire
+sur la vie présente. Chacun, en effet, pourra reconnaître que j'ai embrassé en
+peu de mots tous les remèdes qui conviennent aux passions, comme je l'ai dit au
+commencement de ce Scholie, s'il veut bien faire attention tout ensemble à ce
+Scholie lui-même et à la Définition de l'âme et de ses passions, ainsi qu'aux
+Propositions 1 et 3, part. 3. Le moment est donc venu de traiter de ce qui
+regarde la durée de l'âme considérée sans relation avec le corps.
diff --git a/data/la_spinoza/2p8csc.md b/data/la_spinoza/2p8csc.md
@@ -1,14 +1,13 @@
-Si quis ad uberiorem hujus rei explicationem exemplum desideret, nullum
-sane dare potero quod rem de qua hic loquor, utpote unicam adæquate
-explicet; conabor tamen rem ut fieri potest, illustrare. Nempe circulus
-talis est naturæ ut omnium linearum rectarum in eodem sese invicem
-secantium rectangula sub segmentis sint inter se æqualia; quare in
-circulo infinita inter se æqualia rectangula continentur : attamen
-nullum eorum potest dici existere nisi quatenus circulus existit nec
-etiam alicujus horum rectangulorum idea potest dici existere nisi
-quatenus in circuli idea comprehenditur. Concipiantur jam ex infinitis
-illis duo tantum nempe E et D existere. Sane eorum etiam ideæ jam non
-tantum existunt quatenus solummodo in circuli idea comprehenduntur sed
-etiam quatenus illorum rectangulorum existentiam involvunt, quo fit ut a
-reliquis reliquorum rectangulorum ideis distinguantur.
+Si quis ad uberiorem hujus rei explicationem exemplum desideret, nullum sane
+dare potero quod rem de qua hic loquor, utpote unicam adæquate explicet; conabor
+tamen rem ut fieri potest, illustrare. Nempe circulus talis est naturæ ut omnium
+linearum rectarum in eodem sese invicem secantium rectangula sub segmentis sint
+inter se æqualia; quare in circulo infinita inter se æqualia rectangula
+continentur : attamen nullum eorum potest dici existere nisi quatenus circulus
+existit nec etiam alicujus horum rectangulorum idea potest dici existere nisi
+quatenus in circuli idea comprehenditur. Concipiantur jam ex infinitis illis duo
+tantum nempe E et D existere. Sane eorum etiam ideæ jam non tantum existunt
+quatenus solummodo in circuli idea comprehenduntur sed etiam quatenus illorum
+rectangulorum existentiam involvunt, quo fit ut a reliquis reliquorum
+rectangulorum ideis distinguantur.