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Author: lou woell <lou@repetitions.de>
Date: Sun, 6 Sep 2026 08:55:54 +0200
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@@ -16,38 +16,48 @@ bewiesen (siehe Folgesatz zu Lehrsatz 6, und Anm. 2 zu Lehrsatz 8), daß keine
Substanz von einer anderen hervorgebracht oder erschaffen werden kann. Ferner
habe ich (Lehrsatz 14) gezeigt, daß es außer Gott keine Substanz gibt, noch eine
begriffen werden kann, und hieraus haben wir geschlossen, daß die ausgedehnte
-Substanz eines von den unendlichen Attributen Gottes ist. Zur vollständigeren
-Erläuterung will ich jedoch die Beweise der Gegner widerlegen, die alle auf
-folgendes hinauslaufen. Erstens behaupten sie, daß die körperliche Substanz, als
-Substanz, aus Teilen besteht, und deshalb verneinen sie, daß sie unendlich, und
-folglich Gott eigen sein könne. Und dies erläutern sie mit vielen Beispielen,
-wovon ich das eine und das andere anführen will. Wenn die körperliche Substanz,
-sagen sie, unendlich ist, und man nehme an, daß sie in zwei Teile geteilt werde,
-so wird jeder Teil entweder endlich oder unendlich sein. Wenn jenes, so ist also
-das Unendliche aus zwei endlichen Teilen zusammengesetzt, was widersinnig ist.
-Wenn dieses, gibt es also ein Unendliches, das noch einmal so groß als ein
-anderes Unendliches ist, was ebenfalls widersinnig ist. Ferner, wenn man eine
-unendliche Quantität durch Teile mißt, die das Maß eines Fußes haben, so muß sie
-aus unendlichen Teilen dieser Art bestehen, wie auch, wenn sie durch Teile
-gemessen würde, die einen Zoll groß sind; eine unendliche Zahl würde demnach
-zwölfmal größer sein als eine andere unendliche. Endlich, wenn man annimmt, daß
-aus einem Punkte einer unendlichen Quantität zwei Linien, AB, AC, nach einer
-gewissen und im Anfang bestimmten Entfernung ins Unendliche verlängert werden,
-so ist gewiß, daß die Entfernung zwischen B und C fortgehend zunimmt, und daß
-sie endlich aus einer bestimmten eine unbestimmbare wird. Da also dieses
-Widersinnige, wie sie meinen, daraus folgt, daß eine unendliche Quantität
-angenommen wird, so schließen sie daraus, daß die körperliche Substanz endlich
-sein müsse, und folglich nicht zur Wesenheit Gottes gehöre. Einen zweiten Beweis
-leiten sie ebenfalls von Gottes höchster Vollkommenheit her. Denn, da Gott,
-sagen sie, das höchste vollkommene Seiende ist, kann er nicht leiden; nun kann
-aber die körperliche Substanz, da sie ja teilbar ist, leiden; daraus folgt also,
-daß sie nicht zu Gottes Wesenheit gehört. Diese Beweise sind es, welche ich bei
-den Schriftstellern finde, wodurch sie zu zeigen versuchen, daß die körperliche
-Substanz der göttlichen Natur unwürdig, sei und nicht zu ihr gehören könne. Wer
-jedoch die Sache recht betrachtet, wird finden, daß ich hierauf schon
-geantwortet habe, da ja diese Beweise sich nur darauf gründen, daß die
-körperliche Substanz als aus Teilen zusammengesetzt angenommen wird, was ich
-schon (Lehrsatz 12 und Folgesatz zu Lehrsatz 13) als widersinnig gezeigt habe.
+Substanz eines von den unendlichen Attributen Gottes ist.
+
+Zur vollständigeren Erläuterung will ich jedoch die Beweise der Gegner
+widerlegen, die alle auf folgendes hinauslaufen.
+
+Erstens behaupten sie, daß die körperliche Substanz, als Substanz, aus Teilen
+besteht, und deshalb verneinen sie, daß sie unendlich, und folglich Gott eigen
+sein könne. Und dies erläutern sie mit vielen Beispielen, wovon ich das eine und
+das andere anführen will. Wenn die körperliche Substanz, sagen sie, unendlich
+ist, und man nehme an, daß sie in zwei Teile geteilt werde, so wird jeder Teil
+entweder endlich oder unendlich sein. Wenn jenes, so ist also das Unendliche aus
+zwei endlichen Teilen zusammengesetzt, was widersinnig ist. Wenn dieses, gibt es
+also ein Unendliches, das noch einmal so groß als ein anderes Unendliches ist,
+was ebenfalls widersinnig ist.
+
+Ferner, wenn man eine unendliche Quantität durch Teile mißt, die das Maß eines
+Fußes haben, so muß sie aus unendlichen Teilen dieser Art bestehen, wie auch,
+wenn sie durch Teile gemessen würde, die einen Zoll groß sind; eine unendliche
+Zahl würde demnach zwölfmal größer sein als eine andere unendliche.
+
+Endlich, wenn man annimmt, daß aus einem Punkte einer unendlichen Quantität zwei
+Linien, AB, AC, nach einer gewissen und im Anfang bestimmten Entfernung ins
+Unendliche verlängert werden, so ist gewiß, daß die Entfernung zwischen B und C
+fortgehend zunimmt, und daß sie endlich aus einer bestimmten eine unbestimmbare
+wird.
+
+Da also dieses Widersinnige, wie sie meinen, daraus folgt, daß eine unendliche
+Quantität angenommen wird, so schließen sie daraus, daß die körperliche Substanz
+endlich sein müsse, und folglich nicht zur Wesenheit Gottes gehöre. Einen
+zweiten Beweis leiten sie ebenfalls von Gottes höchster Vollkommenheit her.
+Denn, da Gott, sagen sie, das höchste vollkommene Seiende ist, kann er nicht
+leiden; nun kann aber die körperliche Substanz, da sie ja teilbar ist, leiden;
+daraus folgt also, daß sie nicht zu Gottes Wesenheit gehört.
+
+Diese Beweise sind es, welche ich bei den Schriftstellern finde, wodurch sie zu
+zeigen versuchen, daß die körperliche Substanz der göttlichen Natur unwürdig,
+sei und nicht zu ihr gehören könne. Wer jedoch die Sache recht betrachtet, wird
+finden, daß ich hierauf schon geantwortet habe, da ja diese Beweise sich nur
+darauf gründen, daß die körperliche Substanz als aus Teilen zusammengesetzt
+angenommen wird, was ich schon (Lehrsatz 12 und Folgesatz zu Lehrsatz 13) als
+widersinnig gezeigt habe.
+
Ferner, wenn jemand die Sache recht erwägen will, wird er sehen, daß alle jene
Widersinnigkeiten (sofern sie wirklich alle solche sind, worüber ich jetzt nicht
streite), woraus sie schließen wollen, daß die ausgedehnte Substanz endlich sei,
@@ -58,6 +68,7 @@ daraus folgen, nichts anderes schließen können, als daß die unendliche Quanti
nicht meßbar ist, und daß sie nicht aus endlichen Teilen zusammengesetzt sein
kann; und eben dies ist es, was wir oben (Lehrsatz 12 usw.) bereits bewiesen
haben; die gegen uns gerichteten Waffen treffen also in Wahrheit sie selbst.
+
Wenn sie aber selbst aus dieser ihrer Widersinnigkeit doch schließen wollen, daß
die ausgedehnte Substanz endlich sein müsse, tun sie wahrlich nichts anderes,
als wenn jemand daraus, weil er sich einbildet, der Kreis habe die Eigenschaften
@@ -71,46 +82,49 @@ daß die Linie aus Punkten bestehe, viele Gründe aufzufinden, wodurch sie dartu
daß die Linie nicht ins Unendliche geteilt werden könne. In der Tat ist es nicht
minder widersinnig, zu behaupten, daß die körperliche Substanz aus Körpern oder
Teilen sich zusammensetzt, als daß der Körper aus Flächen, die Flächen aus
-Linien, die Linien endlich aus Punkten zusammengesetzt seien. Dieses müssen
-alle, welche wissen, daß die klare Vernunft untrüglich ist, zugeben, und
-vornehmlich die, welche den leeren Raum bestreiten. Denn, wenn die körperliche
-Substanz so geteilt werden könnte, daß ihre Teile real unterschieden wären,
-warum könnte dann nicht ein Teil vernichtet werden, während die übrigen, wie
-zuvor, unter sich verbunden bleiben? Und warum sollen alle so zusammenpassen,
-daß es keinen leeren Raum gibt? Von Dingen, welche real voneinander
-unterschieden sind, kann eines ohne das andere sein und in seinem Zustande
-bleiben. Da es also in der Natur keinen leeren Raum gibt (worüber an einer
-anderen Stelle zu handeln sein wird), sondern alle Teile sich so verbinden
+Linien, die Linien endlich aus Punkten zusammengesetzt seien.
+
+Dieses müssen alle, welche wissen, daß die klare Vernunft untrüglich ist,
+zugeben, und vornehmlich die, welche den leeren Raum bestreiten. Denn, wenn die
+körperliche Substanz so geteilt werden könnte, daß ihre Teile real unterschieden
+wären, warum könnte dann nicht ein Teil vernichtet werden, während die übrigen,
+wie zuvor, unter sich verbunden bleiben? Und warum sollen alle so
+zusammenpassen, daß es keinen leeren Raum gibt? Von Dingen, welche real
+voneinander unterschieden sind, kann eines ohne das andere sein und in seinem
+Zustande bleiben. Da es also in der Natur keinen leeren Raum gibt (worüber an
+einer anderen Stelle zu handeln sein wird), sondern alle Teile sich so verbinden
müssen, daß es kein Leeres gibt, so folgt hieraus auch, daß sie nicht real
unterschieden werden können, das heißt, daß die körperliche Substanz, insofern
-sie Substanz ist, nicht geteilt werden kann. Wenn nun aber jemand fragt, warum
-wir von Natur so geneigt sind, die Quantität zu teilen, so antworte ich ihm, daß
-die Quantität auf zwei Arten von uns begriffen wird, nämlich abstrakt oder
-oberflächlich, je nachdem wir uns nämlich sie selbst vorstellen, oder als
-Substanz, was allein durch den Verstand geschieht. Wenn wir also auf die
-Quantität achten, so wie sie in der sinnlichen Vorstellung, ist, was wir oft und
-ziemlich leicht tun, finden wir sie endlich, teilbar und aus Teilen
-zusammengesetzt; wenn wir sie aber, wie sie im Verstande ist, betrachten und sie
-als Substanz begreifen, was sehr schwer geschieht, dann finden wir sie, wie wir
-schon hinlänglich gezeigt, unendlich, einzig und unteilbar. Dies wird allen,
-welche zwischen bloßer Vorstellung und Erkenntnis zu unterscheiden wissen,
-hinlänglich deutlich sein; besonders wenn man auch darauf achtet, daß die
-Materie überall dieselbe ist und in ihr nur Teile unterschieden werden, insofern
-wir uns die Materie als auf verschiedene Art bestimmt vorstellen, weshalb ihre
-Teile nur modal, nicht aber real unterschieden werden. Wir begreifen z. B., daß
-das Wasser, insofern es Wasser ist, geteilt, und seine Teile voneinander
-getrennt werden können, nicht aber, insofern es körperliche Substanz ist, denn
-als solche wird es nicht getrennt noch geteilt. Ferner, Wasser als Wasser wird
-erzeugt und zerstört, aber als Substanz wird es weder erzeugt noch zerstört; und
-hiermit glaube ich auch auf den zweiten Beweis geantwortet zu haben, weil er
-sich ebenfalls darauf gründet, daß die Materie als Substanz teilbar und aus
-Teilen zusammengesetzt ist. Und wäre dieses auch nicht, so sehe ich nicht, warum
-sie der göttlichen Natur unwürdig wäre, da (nach Lehrsatz 14) es keine Substanz
-außer Gott geben kann, durch die sie leiden könnte. Alles, sage ich, ist in
-Gott, und alles was geschieht, geschieht bloß durch die Gesetze der unendlichen
-Natur Gottes, und erfolgt aus der Notwendigkeit seines Wesens (wie ich bald
-zeigen werde); weshalb man auf keine Art sagen kann, daß Gott durch ein anderes
-leide, oder daß die ausgedehnte Substanz der göttlichen Natur unwürdig wäre,
-wenn sie auch als teilbar angenommen wird, wofern nur zugestanden wird, daß sie
-ewig und unendlich ist. Doch für jetzt genug hiervon.
+sie Substanz ist, nicht geteilt werden kann.
+
+Wenn nun aber jemand fragt, warum wir von Natur so geneigt sind, die Quantität
+zu teilen, so antworte ich ihm, daß die Quantität auf zwei Arten von uns
+begriffen wird, nämlich abstrakt oder oberflächlich, je nachdem wir uns nämlich
+sie selbst vorstellen, oder als Substanz, was allein durch den Verstand
+geschieht. Wenn wir also auf die Quantität achten, so wie sie in der sinnlichen
+Vorstellung, ist, was wir oft und ziemlich leicht tun, finden wir sie endlich,
+teilbar und aus Teilen zusammengesetzt; wenn wir sie aber, wie sie im Verstande
+ist, betrachten und sie als Substanz begreifen, was sehr schwer geschieht, dann
+finden wir sie, wie wir schon hinlänglich gezeigt, unendlich, einzig und
+unteilbar. Dies wird allen, welche zwischen bloßer Vorstellung und Erkenntnis zu
+unterscheiden wissen, hinlänglich deutlich sein; besonders wenn man auch darauf
+achtet, daß die Materie überall dieselbe ist und in ihr nur Teile unterschieden
+werden, insofern wir uns die Materie als auf verschiedene Art bestimmt
+vorstellen, weshalb ihre Teile nur modal, nicht aber real unterschieden werden.
+Wir begreifen z. B., daß das Wasser, insofern es Wasser ist, geteilt, und seine
+Teile voneinander getrennt werden können, nicht aber, insofern es körperliche
+Substanz ist, denn als solche wird es nicht getrennt noch geteilt. Ferner,
+Wasser als Wasser wird erzeugt und zerstört, aber als Substanz wird es weder
+erzeugt noch zerstört; und hiermit glaube ich auch auf den zweiten Beweis
+geantwortet zu haben, weil er sich ebenfalls darauf gründet, daß die Materie als
+Substanz teilbar und aus Teilen zusammengesetzt ist.
+Und wäre dieses auch nicht, so sehe ich nicht, warum sie der göttlichen Natur
+unwürdig wäre, da (nach Lehrsatz 14) es keine Substanz außer Gott geben kann,
+durch die sie leiden könnte. Alles, sage ich, ist in Gott, und alles was
+geschieht, geschieht bloß durch die Gesetze der unendlichen Natur Gottes, und
+erfolgt aus der Notwendigkeit seines Wesens (wie ich bald zeigen werde); weshalb
+man auf keine Art sagen kann, daß Gott durch ein anderes leide, oder daß die
+ausgedehnte Substanz der göttlichen Natur unwürdig wäre, wenn sie auch als
+teilbar angenommen wird, wofern nur zugestanden wird, daß sie ewig und unendlich
+ist. Doch für jetzt genug hiervon.
diff --git a/data/de_stern/1p15sc.md b/data/de_stern/1p15sc.md
@@ -6,13 +6,13 @@ bewiesen worden, zur Genüge. Doch lasse ich diese beiseite; denn alle, welche
Körperlichkeit Gottes. Unter anderem beweisen sie das am besten damit, daß man
unter Körper eine lange, breite und hohe Masse von bestimmter Form versteht,
während es nichts Widersinnigeres geben könne, als dies von Gott, dem absolut
-unendlichen Wesen, zu sagen. – Indessen zeigen sie doch durch andere Gründe,
-womit sie dies zu beweisen suchen, deutlich, daß sie die körperliche oder
-ausgedehnte Substanz selbst von der göttlichen Natur ganz und gar fernhalten,
-und zwar behaupten sie, dieselbe sei von Gott geschaffen. Aus welcher göttlichen
-Macht aber dieselbe geschaffen werden konnte, darüber wissen sie nicht das
-geringste; was deutlich zeigt, daß sie das, was sie sagen, selbst nicht
-verstehen. Meiner Meinung nach wenigstens habe ich klar genug bewiesen (s.
+unendlichen Wesen, zu sagen. – Indessen zeigen sie doch durch andere
+Gründe, womit sie dies zu beweisen suchen, deutlich, daß sie die körperliche
+oder ausgedehnte Substanz selbst von der göttlichen Natur ganz und gar
+fernhalten, und zwar behaupten sie, dieselbe sei von Gott geschaffen. Aus
+welcher göttlichen Macht aber dieselbe geschaffen werden konnte, darüber wissen
+sie nicht das geringste; was deutlich zeigt, daß sie das, was sie sagen, selbst
+nicht verstehen. Meiner Meinung nach wenigstens habe ich klar genug bewiesen (s.
Zusatz zu Lehrsatz 6 und Anmerkung 2 zu Lehrsatz 8), daß keine Substanz von
einer andern hervorgebracht oder geschaffen werden kann. Weiter habe ich
(Lehrsatz 14) gezeigt, daß es außer Gott keine Substanz geben und keine
@@ -39,8 +39,8 @@ ebenso, wenn sie mit einem Maß von der Größe einer Fingerbreite (eines Zolls)
gemessen würde. Demnach wäre eine unendliche Zahl zwölfmal größer als eine
andere unendliche Zahl.
-*Endlich*: Wenn man sich aus einem Punkte einer unendlichen Größe zwei Linien, wie
-AB und AC (s. Figur), gezogen denkt, die sich anfangs in einem gewissenund
+*Endlich*: Wenn man sich aus einem Punkte einer unendlichen Größe zwei Linien,
+wie AB und AC (s. Figur), gezogen denkt, die sich anfangs in einem gewissenund
bestimmten Abstand voneinander entfernen und ins unendliche verlängert werden,
so wird sicherlich der Abstand zwischen B und C fortwährend zunehmen und
schließlich aus einem endlichen ein unendlicher werden.
@@ -59,13 +59,11 @@ woraus folgt, daß sie zum Wesen Gottes nicht gehört.
Das sind die bei den Schriftstellern sich findenden Beweise, womit sie zu zeigen
versuchen, daß die körperliche Substanz der göttlichen Natur unwürdig sei und
-nicht zu ihr gehören könne.
-
-Wer indessen genau aufmerkt, wird finden, daß ich bereits darauf geantwortet
-habe; da ja alle diese Beweise sich nur auf die Annahme gründen, daß die
-körperliche Substanz aus Teilen zusammengesetzt ist, was aber von mir bereits
-(in Lehrsatz 12, verglichen mit Zusatz zu Lehrsatz 13) als widersinnig erwiesen
-wurde.
+nicht zu ihr gehören könne. Wer indessen genau aufmerkt, wird finden, daß ich
+bereits darauf geantwortet habe; da ja alle diese Beweise sich nur auf die
+Annahme gründen, daß die körperliche Substanz aus Teilen zusammengesetzt ist,
+was aber von mir bereits (in Lehrsatz 12, verglichen mit Zusatz zu Lehrsatz 13)
+als widersinnig erwiesen wurde.
Wer ferner die Sache richtig erwägt, wird merken, daß alle jene
Widersinnigkeiten (wenn es in der Tat solche sind, worüber ich jetzt nicht
@@ -125,8 +123,8 @@ unterscheiden lassen. Wir begreifen z.B., daß das Wasser, sofern es Wasser ist
geteilt werden kann und daß sich seine Bestandteile voneinander trennen lassen;
nicht aber, sofern es körperliche Substanz ist, denn als solche kann es weder
getrennt noch geteilt werden. Ferner: Wasser als Wasser entsteht und vergeht,
-als Substanz dagegen entsteht es und vergeht es nicht. – Damit glaube ich auch
-auf den zweiten Einwand geantwortet zu haben, da sich derselbe gleichfalls
+als Substanz dagegen entsteht es und vergeht es nicht. – Damit glaube ich
+auch auf den zweiten Einwand geantwortet zu haben, da sich derselbe gleichfalls
darauf gründet, daß die Materie als Substanz teilbar und aus Teilen
zusammengesetzt sein soll.
@@ -141,4 +139,3 @@ unwürdig sei, selbst wenn ihr Teilbarkeit zugeschrieben würde, sobald ihr nur
Ewigkeit und Unendlichkeit zugestanden wird.
Doch für jetzt genug hiervon.
-
diff --git a/data/en_elwes/1p15sc.md b/data/en_elwes/1p15sc.md
@@ -1,145 +1,120 @@
-Some assert that God, like a man, consists of body and
-mind, and is susceptible of passions. How far such persons have
-strayed from the truth is sufficiently evident from what has been
-said. But these I pass over. For all who have in anywise
-reflected on the divine nature deny that God has a body. Of this
-they find excellent proof in the fact that we understand by body
-a definite quantity, so long, so broad, so deep, bounded by a
-certain shape, and it is the height of absurdity to predicate
-such a thing of God, a being absolutely infinite. But meanwhile
-by other reasons with which they try to prove their point, they
-show that they think corporeal or extended substance wholly apart
-from the divine nature, and say it was created by God. Wherefrom
-the divine nature can have been created, they are wholly ignorant;
-thus they clearly show, that they do not know the meaning of
-their own words. I myself have proved sufficiently clearly, at
-any rate in my own judgment (Coroll. Prop. vi, and note 2, Prop.
-viii.), that no substance can be produced or created by anything
-other than itself. Further, I showed (in Prop. xiv.), that
-besides God no substance can be granted or conceived. Hence we
-drew the conclusion that extended substance is one of the
-infinite attributes of God. However, in order to explain more
-fully, I will refute the arguments of my adversaries, which all
-start from the following points:-—
+Some assert that God, like a man, consists of body and mind, and is susceptible
+of passions. How far such persons have strayed from the truth is sufficiently
+evident from what has been said. But these I pass over. For all who have in
+anywise reflected on the divine nature deny that God has a body. Of this they
+find excellent proof in the fact that we understand by body a definite quantity,
+so long, so broad, so deep, bounded by a certain shape, and it is the height of
+absurdity to predicate such a thing of God, a being absolutely infinite. But
+meanwhile by other reasons with which they try to prove their point, they show
+that they think corporeal or extended substance wholly apart from the divine
+nature, and say it was created by God. Wherefrom the divine nature can have been
+created, they are wholly ignorant; thus they clearly show, that they do not know
+the meaning of their own words. I myself have proved sufficiently clearly, at
+any rate in my own judgment (Coroll. Prop. vi, and note 2, Prop. viii.), that no
+substance can be produced or created by anything other than itself. Further, I
+showed (in Prop. xiv.), that besides God no substance can be granted or
+conceived. Hence we drew the conclusion that extended substance is one of the
+infinite attributes of God.
-Extended substance, in so far as it is substance, consists,
-as they think, in parts, wherefore they deny that it can be
-infinite, or consequently, that it can appertain to God. This
-they illustrate with many examples, of which I will take one or
-two. If extended substance, they say, is infinite, let it be
-conceived to be divided into two parts; each part will then be
-either finite or infinite. If the former, then infinite
-substance is composed of two finite parts, which is absurd. If
-the latter, then one infinite will be twice as large as another
+However, in order to explain more fully, I will refute the arguments of my
+adversaries, which all start from the following points:
+
+Extended substance, in so far as it is substance, consists, as they think, in
+parts, wherefore they deny that it can be infinite, or consequently, that it can
+appertain to God. This they illustrate with many examples, of which I will take
+one or two. If extended substance, they say, is infinite, let it be conceived to
+be divided into two parts; each part will then be either finite or infinite. If
+the former, then infinite substance is composed of two finite parts, which is
+absurd. If the latter, then one infinite will be twice as large as another
infinite, which is also absurd.
-Further, if an infinite line be measured out in foot lengths,
-it will consist of an infinite number of such parts; it would
-equally consist of an infinite number of parts, if each part
-measured only an inch: therefore, one infinity would be twelve
-times as great as the other.
+Further, if an infinite line be measured out in foot lengths, it will consist of
+an infinite number of such parts; it would equally consist of an infinite number
+of parts, if each part measured only an inch: therefore, one infinity would be
+twelve times as great as the other.
-Lastly, if from a single point there be conceived to be drawn
-two diverging lines which at first are at a definite distance
-apart, but are produced to infinity, it is certain that the
-distance between the two lines will be continually increased,
-until at length it changes from definite to indefinable. As
-these absurdities follow, it is said, from considering quantity
-as infinite, the conclusion is drawn, that extended substance
-must necessarily be finite, and, consequently, cannot appertain
-to the nature of God.
+Lastly, if from a single point there be conceived to be drawn two diverging
+lines which at first are at a definite distance apart, but are produced to
+infinity, it is certain that the distance between the two lines will be
+continually increased, until at length it changes from definite to indefinable.
+As these absurdities follow, it is said, from considering quantity as infinite,
+the conclusion is drawn, that extended substance must necessarily be finite,
+and, consequently, cannot appertain to the nature of God.
-The second argument is also drawn from God's supreme
-perfection. God, it is said, inasmuch as he is a supremely
-perfect being, cannot be passive; but extended substance,
-insofar as it is divisible, is passive. It follows, therefore,
-that extended substance does not appertain to the essence of God.
+The second argument is also drawn from God's supreme perfection. God, it is
+said, inasmuch as he is a supremely perfect being, cannot be passive; but
+extended substance, insofar as it is divisible, is passive. It follows,
+therefore, that extended substance does not appertain to the essence of God.
-Such are the arguments I find on the subject in writers, who
-by them try to prove that extended substance is unworthy of the
-divine nature, and cannot possibly appertain thereto. However, I
-think an attentive reader will see that I have already answered
-their propositions; for all their arguments are founded on the
-hypothesis that extended substance is composed of parts, and such
-a hypothesis I have shown (Prop. xii., and Coroll. Prop. xiii.)
-to be absurd. Moreover, anyone who reflects will see that all
-these absurdities (if absurdities they be, which I am not now
-discussing), from which it is sought to extract the conclusion
-that extended substance is finite, do not at all follow from the
-notion of an infinite quantity, but merely from the notion that
-an infinite quantity is measurable, and composed of finite parts
-therefore, the only fair conclusion to be drawn is that:
-infinite quantity is not measurable, and cannot be composed of
-finite parts. This is exactly what we have already proved (in
-Prop. xii.). Wherefore the weapon which they aimed at us has in
-reality recoiled upon themselves. If, from this absurdity of
-theirs, they persist in drawing the conclusion that extended
-substance must be finite, they will in good sooth be acting like
-a man who asserts that circles have the properties of squares,
-and, finding himself thereby landed in absurdities, proceeds to
-deny that circles have any center, from which all lines drawn to
-the circumference are equal. For, taking extended substance,
-which can only be conceived as infinite, one, and indivisible
-(Props. viii., v., xii.) they assert, in order to prove that it
-is finite, that it is composed of finite parts, and that it can
-be multiplied and divided.
+Such are the arguments I find on the subject in writers, who by them try to
+prove that extended substance is unworthy of the divine nature, and cannot
+possibly appertain thereto. However, I think an attentive reader will see that I
+have already answered their propositions; for all their arguments are founded on
+the hypothesis that extended substance is composed of parts, and such a
+hypothesis I have shown (Prop. xii., and Coroll. Prop. xiii.) to be absurd.
+Moreover, anyone who reflects will see that all these absurdities (if
+absurdities they be, which I am not now discussing), from which it is sought to
+extract the conclusion that extended substance is finite, do not at all follow
+from the notion of an infinite quantity, but merely from the notion that an
+infinite quantity is measurable, and composed of finite parts therefore, the
+only fair conclusion to be drawn is that: infinite quantity is not measurable,
+and cannot be composed of finite parts. This is exactly what we have already
+proved (in Prop. xii.). Wherefore the weapon which they aimed at us has in
+reality recoiled upon themselves. If, from this absurdity of theirs, they
+persist in drawing the conclusion that extended substance must be finite, they
+will in good sooth be acting like a man who asserts that circles have the
+properties of squares, and, finding himself thereby landed in absurdities,
+proceeds to deny that circles have any center, from which all lines drawn to the
+circumference are equal. For, taking extended substance, which can only be
+conceived as infinite, one, and indivisible (Props. viii., v., xii.) they
+assert, in order to prove that it is finite, that it is composed of finite
+parts, and that it can be multiplied and divided.
-So, also, others, after asserting that a line is composed of
-points, can produce many arguments to prove that a line cannot be
-infinitely divided. Assuredly it is not less absurd to assert
-that extended substance is made up of bodies or parts, than it
-would be to assert that a solid is made up of surfaces, a surface
-of lines, and a line of points. This must be admitted by all who
-know clear reason to be infallible, and most of all by those who
-deny the possibility of a vacuum. For if extended substance
-could be so divided that its parts were really separate, why
-should not one part admit of being destroyed, the others
-remaining joined together as before? And why should all be so
-fitted into one another as to leave no vacuum? Surely in the
-case of things, which are really distinct one from the other, one
-can exist without the other, and can remain in its original
-condition. As, then, there does not exist a vacuum in nature
-(of which anon), but all parts are bound to come together to
-prevent it, it follows from this that the parts cannot really be
-distinguished, and that extended substance in so far as it is
-substance cannot be divided.
+So, also, others, after asserting that a line is composed of points, can produce
+many arguments to prove that a line cannot be infinitely divided. Assuredly it
+is not less absurd to assert that extended substance is made up of bodies or
+parts, than it would be to assert that a solid is made up of surfaces, a surface
+of lines, and a line of points. This must be admitted by all who know clear
+reason to be infallible, and most of all by those who deny the possibility of a
+vacuum. For if extended substance could be so divided that its parts were really
+separate, why should not one part admit of being destroyed, the others remaining
+joined together as before? And why should all be so fitted into one another as
+to leave no vacuum? Surely in the case of things, which are really distinct one
+from the other, one can exist without the other, and can remain in its original
+condition. As, then, there does not exist a vacuum in nature (of which anon),
+but all parts are bound to come together to prevent it, it follows from this
+that the parts cannot really be distinguished, and that extended substance in so
+far as it is substance cannot be divided.
-If anyone asks me the further question, Why are we naturally
-so prone to divide quantity? I answer, that quantity is
-conceived by us in two ways; in the abstract and superficially,
-as we imagine it; or as substance, as we conceive it solely by
-the intellect. If, then, we regard quantity as it is represented
-in our imagination, which we often and more easily do, we shall
-find that it is finite, divisible, and compounded of parts; but
-if we regard it as it is represented in our intellect, and
-conceive it as substance, which it is very difficult to do, we
-shall then, as I have sufficiently proved, find that it is
-infinite, one, and indivisible. This will be plain enough to all
-who make a distinction between the intellect and the imagination,
-especially if it be remembered, that matter is everywhere the
-same, that its parts are not distinguishable, except in so far as
-we conceive matter as diversely modified, whence its parts are
-distinguished, not really, but modally. For instance, water, in
-so far as it is water, we conceive to be divided, and its parts
-to be separated one from the other; but not in so far as it is
-extended substance; from this point of view it is neither
-separated nor divisible. Further, water, in so far as it is
-water, is produced and corrupted; but, in so far as it is
+If anyone asks me the further question, Why are we naturally so prone to divide
+quantity? I answer, that quantity is conceived by us in two ways; in the
+abstract and superficially, as we imagine it; or as substance, as we conceive it
+solely by the intellect. If, then, we regard quantity as it is represented in
+our imagination, which we often and more easily do, we shall find that it is
+finite, divisible, and compounded of parts; but if we regard it as it is
+represented in our intellect, and conceive it as substance, which it is very
+difficult to do, we shall then, as I have sufficiently proved, find that it is
+infinite, one, and indivisible. This will be plain enough to all who make a
+distinction between the intellect and the imagination, especially if it be
+remembered, that matter is everywhere the same, that its parts are not
+distinguishable, except in so far as we conceive matter as diversely modified,
+whence its parts are distinguished, not really, but modally. For instance,
+water, in so far as it is water, we conceive to be divided, and its parts to be
+separated one from the other; but not in so far as it is extended substance;
+from this point of view it is neither separated nor divisible. Further, water,
+in so far as it is water, is produced and corrupted; but, in so far as it is
substance, it is neither produced nor corrupted.
-I think I have now answered the second argument; it is, in
-fact, founded on the same assumption as the first–namely, that
-matter, in so far as it is substance, is divisible, and composed
-of parts. Even if it were so, I do not know why it should be
-considered unworthy of the divine nature, inasmuch as besides God
-(by Prop. xiv.) no substance can be granted, wherefrom it could
-receive its modifications. All things, I repeat, are in God, and
-all things which come to pass, come to pass solely through the
-laws of the infinite nature of God, and follow (as I will shortly
-show) from the necessity of his essence. Wherefore it can in
-nowise be said, that God is passive in respect to anything other
-than himself, or that extended substance is unworthy of the
-Divine nature, even if it be supposed divisible, so long as it is
-granted to be infinite and eternal. But enough of this for the
-present.
+I think I have now answered the second argument; it is, in fact, founded on the
+same assumption as the first–namely, that matter, in so far as it is
+substance, is divisible, and composed of parts. Even if it were so, I do not
+know why it should be considered unworthy of the divine nature, inasmuch as
+besides God (by Prop. xiv.) no substance can be granted, wherefrom it could
+receive its modifications. All things, I repeat, are in God, and all things
+which come to pass, come to pass solely through the laws of the infinite nature
+of God, and follow (as I will shortly show) from the necessity of his essence.
+Wherefore it can in nowise be said, that God is passive in respect to anything
+other than himself, or that extended substance is unworthy of the Divine nature,
+even if it be supposed divisible, so long as it is granted to be infinite and
+eternal. But enough of this for the present.
diff --git a/data/fr_appuhn/1p15sc.md b/data/fr_appuhn/1p15sc.md
@@ -12,103 +12,116 @@ nature de Dieu, et admettent qu'elle est créée par Dieu. Mais ils ignorent
complètement par quelle puissance divine elle a pu être créée, ce qui montre
clairement qu'ils ne connaissent pas ce qu'ils disent eux-mêmes. J'ai, du moins,
démontré assez clairement, autant que j'en puis juger (*Corollaire de la
-Proposition 6* et *Scolie 2 de la Proposition 8*) que nulle substance ne peut être
-produite ou créée par un autre être. De plus nous avons montré par la
+Proposition 6* et *Scolie 2 de la Proposition 8*) que nulle substance ne peut
+être produite ou créée par un autre être. De plus nous avons montré par la
*Proposition 14* qu'en dehors de Dieu nulle substance ne peut être ni être
conçue; et nous avons conclu de là que la substance étendue est l'un des
attributs infinis de Dieu. En vue toutefois d'une explication plus complète, je
-réfuterai les arguments de ces adversaires qui tous se ramènent à ceci: *Primo*,
-que la substance corporelle, en tant que substance, se compose à ce qu'ils
-pensent, de parties; et, pour cette raison, ils nient qu'elle puisse être
+réfuterai les arguments de ces adversaires qui tous se ramènent à ceci:
+
+*Primo*, que la substance corporelle, en tant que substance, se compose à ce
+qu'ils pensent, de parties; et, pour cette raison, ils nient qu'elle puisse être
infinie et conséquemment qu'elle puisse appartenir à Dieu. Ils expriment cela
par de nombreux exemples dont je rapporterai quelques-uns. Si la substance
corporelle, disent-ils, est infinie, qu'on la conçoive divisée en deux parties:
chacune d'elles sera ou finie ou infinie. Dans la première hypothèse l'infini se
compose de deux parties finies, ce qui est absurde. Dans la deuxième il y aura
-donc un infini double d'un autre, ce qui n'est pas moins absurde. De plus, si
-une quantité infinie est mesurée au moyen de parties ayant la longueur d'un
-pied, elle devra se composer d'une infinité de ces parties; de même, si elle
-est mesurée au moyen de parties ayant la longueur d'un pouce; et, en
-conséquence, un nombre infini sera douze fois plus grand qu'un autre nombre
-infini. Enfin, si l'on conçoit que deux lignes AB, AC partent d'un point d'une
-quantité infinie et, situées à une certaine distance d'abord déterminée, soient
+donc un infini double d'un autre, ce qui n'est pas moins absurde.
+
+De plus, si une quantité infinie est mesurée au moyen de parties ayant la
+longueur d'un pied, elle devra se composer d'une infinité de ces parties; de
+même, si elle est mesurée au moyen de parties ayant la longueur d'un pouce; et,
+en conséquence, un nombre infini sera douze fois plus grand qu'un autre nombre
+infini.
+
+Enfin, si l'on conçoit que deux lignes AB, AC partent d'un point d'une quantité
+infinie et, situées à une certaine distance d'abord déterminée, soient
prolongées à l'infini, il est certain que la distance entre B et C augmentera
-continuellement et de déterminée deviendra enfin indéterminable. Puis donc que
-ces absurdités sont, à ce qu'ils pensent, la conséquence de ce qu'on suppose une
-quantité infinie, ils en concluent que la substance corporelle doit être finie
-et en conséquence n'appartient pas à l'essence de Dieu. Un deuxième argument se
-tire aussi de la souveraine perfection de Dieu: Dieu, disent-ils, puisqu'il est
-un être souverainement parfait, ne peut pâtir; or la substance corporelle,
-puisqu'elle est divisible, peut pâtir; il suit donc qu'elle n'appartient pas à
-l'essence de Dieu. Tels sont les arguments, trouvés par moi dans les auteurs,
-par lesquels on essaie de montrer que la substance corporelle est indigne de la
-nature de Dieu et ne peut lui appartenir. Si cependant l'on veut bien y prendre
-garde, on reconnaîtra que j'y ai déjà répondu; puisque ces arguments se fondent
-seulement sur ce que l'on suppose la substance corporelle composée de parties,
-ce que j'ai déjà fait voir (*Proposition 12* avec le *Corollaire de la Proposition
-13*) qui est absurde. Ensuite, si l'on veut examiner la question, on verra que
-toutes ces conséquences absurdes (à supposer qu'elles le soient toutes, point
-que je laisse en dehors de la présente discussion), desquelles ils veulent
-conclure qu'une substance étendue est finie, ne découlent pas le moins du monde
-de ce qu'on suppose une quantité infinie, mais de ce qu'on suppose cette
-quantité infinie mesurable et composée de parties fines; on ne peut donc rien
-conclure de ces absurdités, sinon qu'une quantité infinie n'est pas mesurable et
-ne peut se composer de parties finies. Et c'est cela même que nous avons déjà
-démontré plus haut (*Proposition 12*, etc.). Le trait qu'ils nous destinent est
-donc jeté en réalité contre eux-mêmes. S'ils veulent d'ailleurs conclure de
-l'absurdité de leur propre supposition qu'une substance étendue doit être finie,
-en vérité ils font tout comme quelqu'un qui, pour avoir forgé un cercle ayant
-les propriétés du carré, en conclurait qu'un cercle n'a pas un centre d'où
-toutes les lignes tracées jusqu'à la circonférence sont égales. Car la substance
-corporelle, qui ne peut être conçue autrement qu'infinie, unique et indivisible
-(*Prop. 8, 5* et *12*), ils la conçoivent multiple et divisible, pour pouvoir en
-conclure qu'elle est finie. C'est ainsi que d'autres, après s'être imaginé
-qu'une ligne est composée de points, savent trouver de nombreux arguments pour
-montrer qu'une ligne ne peut être divisée à l'infini. Et en effet il n'est pas
-moins absurde de supposer que la substance corporelle est composée de corps ou
-de parties, que de supposer le corps formé de surfaces, la surface de lignes, la
-ligne, enfin, de points. Et cela, tous ceux qui savent qu'une raison claire est
-infaillible, doivent le reconnaître, et en premier lieu ceux qui nient qu'un
-vide soit donné. Car si la substance corporelle pouvait être divisée de telle
-sorte que ses parties fussent réellement distinctes, pourquoi une partie ne
-pourrait-elle pas être anéantie, les autres conservant entre elles les mêmes
-connexions qu'auparavant? Et pourquoi doivent-elles toutes convenir entre elles
-de façon qu'il n'y ait pas de vide? Certes si des choses sont réellement
-distinctes les unes des autres, l'une peut exister et conserver son état sans
-l'autre. Puis donc qu'il n'y a pas de vide dans la Nature (nous nous sommes
-expliqués ailleurs là-dessus) mais que toutes les parties doivent convenir entre
-elles de façon qu'il n'y en ait pas, il suit de là qu'elles ne peuvent se
-distinguer réellement, c'est-à-dire que la substance corporelle, en tant qu'elle
-est substance, ne peut pas être divisée. Si cependant l'on demande pourquoi nous
-inclinons ainsi par nature à diviser la quantité? je réponds que la quantité
-est conçue par nous en deux manières: savoir abstraitement, c'est-à-dire
-superficiellement, telle qu'on se la représente par l'imagination, ou comme une
-substance, ce qui n'est possible qu'à l'entendement. Si donc nous avons égard à
-la quantité telle qu'elle est dans l'imagination, ce qui est le cas ordinaire et
-le plus facile, nous la trouverons finie, divisible et composée de parties; si,
-au contraire, nous la considérons telle qu'elle est dans l'entendement et la
-concevons en tant que substance, ce qui est très difficile, alors, ainsi que
-nous l'avons assez démontré, nous la trouverons infinie, unique et indivisible.
-Cela sera assez manifeste à tous ceux qui auront su distinguer entre
-l'imagination et l'entendement: surtout si l'on prend garde aussi que la
-matière est la même partout et qu'il n'y a pas en elle de parties distinctes, si
-ce n'est en tant que nous la concevons comme affectée de diverses manières;
-d'où il suit qu'entre ses parties il y a une différence modale seulement et non
-réelle. Par exemple, nous concevons que l'eau, en tant qu'elle est eau, se
-divise et que ses parties se séparent les unes des autres, mais non en tant
-qu'elle est substance corporelle; comme telle, en effet, elle ne souffre ni
-séparation ni division. De même l'eau, en tant qu'eau, s'engendre et se
-corrompt; mais, en tant que substance, elle ne s'engendre ni ne se corrompt. Et
-par là je pense avoir répondu déjà au deuxième argument puisqu'il se fonde aussi
-sur cette supposition que la matière, en tant que substance, est divisible et
-formée de parties. Et eût-il un autre fondement, je ne sais pas pourquoi la
-matière serait indigne de la nature divine, puisque (*Proposition 14*) i1 ne peut
-y avoir en dehors de Dieu nulle substance par l'action de laquelle en tant que
-matière il pâtirait. Toutes, dis-je, sont en Dieu, et tout ce qui arrive, arrive
-par les seules lois de la nature infinie de Dieu et suit de la nécessité de son
-essence (comme je le montrerai bientôt); on ne peut donc dire à aucun égard que
-Dieu pâtit par l'action d'un autre être ou que la substance étendue est indigne
-de la nature divine, alors même qu'on la supposerait divisible, pourvu qu'on
-accorde qu'elle est éternelle et infinie. Mais en voilà assez sur ce point pour
-le présent.
+continuellement et de déterminée deviendra enfin indéterminable.
+
+Puis donc que ces absurdités sont, à ce qu'ils pensent, la conséquence de ce
+qu'on suppose une quantité infinie, ils en concluent que la substance corporelle
+doit être finie et en conséquence n'appartient pas à l'essence de Dieu. Un
+deuxième argument se tire aussi de la souveraine perfection de Dieu: Dieu,
+disent-ils, puisqu'il est un être souverainement parfait, ne peut pâtir; or la
+substance corporelle, puisqu'elle est divisible, peut pâtir; il suit donc
+qu'elle n'appartient pas à l'essence de Dieu.
+
+Tels sont les arguments, trouvés par moi dans les auteurs, par lesquels on
+essaie de montrer que la substance corporelle est indigne de la nature de Dieu
+et ne peut lui appartenir. Si cependant l'on veut bien y prendre garde, on
+reconnaîtra que j'y ai déjà répondu; puisque ces arguments se fondent seulement
+sur ce que l'on suppose la substance corporelle composée de parties, ce que j'ai
+déjà fait voir (*Proposition 12* avec le *Corollaire de la Proposition 13*) qui
+est absurde.
+
+Ensuite, si l'on veut examiner la question, on verra que toutes ces conséquences
+absurdes (à supposer qu'elles le soient toutes, point que je laisse en dehors de
+la présente discussion), desquelles ils veulent conclure qu'une substance
+étendue est finie, ne découlent pas le moins du monde de ce qu'on suppose une
+quantité infinie, mais de ce qu'on suppose cette quantité infinie mesurable et
+composée de parties fines; on ne peut donc rien conclure de ces absurdités,
+sinon qu'une quantité infinie n'est pas mesurable et ne peut se composer de
+parties finies. Et c'est cela même que nous avons déjà démontré plus haut
+(*Proposition 12*, etc.). Le trait qu'ils nous destinent est donc jeté en
+réalité contre eux-mêmes.
+
+S'ils veulent d'ailleurs conclure de l'absurdité de leur propre supposition
+qu'une substance étendue doit être finie, en vérité ils font tout comme
+quelqu'un qui, pour avoir forgé un cercle ayant les propriétés du carré, en
+conclurait qu'un cercle n'a pas un centre d'où toutes les lignes tracées jusqu'à
+la circonférence sont égales. Car la substance corporelle, qui ne peut être
+conçue autrement qu'infinie, unique et indivisible (*Prop. 8, 5* et *12*), ils
+la conçoivent multiple et divisible, pour pouvoir en conclure qu'elle est finie.
+C'est ainsi que d'autres, après s'être imaginé qu'une ligne est composée de
+points, savent trouver de nombreux arguments pour montrer qu'une ligne ne peut
+être divisée à l'infini. Et en effet il n'est pas moins absurde de supposer que
+la substance corporelle est composée de corps ou de parties, que de supposer le
+corps formé de surfaces, la surface de lignes, la ligne, enfin, de points.
+
+Et cela, tous ceux qui savent qu'une raison claire est infaillible, doivent le
+reconnaître, et en premier lieu ceux qui nient qu'un vide soit donné. Car si la
+substance corporelle pouvait être divisée de telle sorte que ses parties fussent
+réellement distinctes, pourquoi une partie ne pourrait-elle pas être anéantie,
+les autres conservant entre elles les mêmes connexions qu'auparavant? Et
+pourquoi doivent-elles toutes convenir entre elles de façon qu'il n'y ait pas de
+vide? Certes si des choses sont réellement distinctes les unes des autres, l'une
+peut exister et conserver son état sans l'autre. Puis donc qu'il n'y a pas de
+vide dans la Nature (nous nous sommes expliqués ailleurs là-dessus) mais que
+toutes les parties doivent convenir entre elles de façon qu'il n'y en ait pas,
+il suit de là qu'elles ne peuvent se distinguer réellement, c'est-à-dire que la
+substance corporelle, en tant qu'elle est substance, ne peut pas être divisée.
+
+Si cependant l'on demande pourquoi nous inclinons ainsi par nature à diviser la
+quantité? je réponds que la quantité est conçue par nous en deux manières:
+savoir abstraitement, c'est-à-dire superficiellement, telle qu'on se la
+représente par l'imagination, ou comme une substance, ce qui n'est possible qu'à
+l'entendement. Si donc nous avons égard à la quantité telle qu'elle est dans
+l'imagination, ce qui est le cas ordinaire et le plus facile, nous la trouverons
+finie, divisible et composée de parties; si, au contraire, nous la considérons
+telle qu'elle est dans l'entendement et la concevons en tant que substance, ce
+qui est très difficile, alors, ainsi que nous l'avons assez démontré, nous la
+trouverons infinie, unique et indivisible. Cela sera assez manifeste à tous ceux
+qui auront su distinguer entre l'imagination et l'entendement: surtout si l'on
+prend garde aussi que la matière est la même partout et qu'il n'y a pas en elle
+de parties distinctes, si ce n'est en tant que nous la concevons comme affectée
+de diverses manières; d'où il suit qu'entre ses parties il y a une différence
+modale seulement et non réelle. Par exemple, nous concevons que l'eau, en tant
+qu'elle est eau, se divise et que ses parties se séparent les unes des autres,
+mais non en tant qu'elle est substance corporelle; comme telle, en effet, elle
+ne souffre ni séparation ni division. De même l'eau, en tant qu'eau, s'engendre
+et se corrompt; mais, en tant que substance, elle ne s'engendre ni ne se
+corrompt. Et par là je pense avoir répondu déjà au deuxième argument puisqu'il
+se fonde aussi sur cette supposition que la matière, en tant que substance, est
+divisible et formée de parties.
+
+Et eût-il un autre fondement, je ne sais pas pourquoi la matière serait indigne
+de la nature divine, puisque (*Proposition 14*) il ne peut y avoir en dehors de
+Dieu nulle substance par l'action de laquelle en tant que matière il pâtirait.
+Toutes, dis-je, sont en Dieu, et tout ce qui arrive, arrive par les seules lois
+de la nature infinie de Dieu et suit de la nécessité de son essence (comme je le
+montrerai bientôt); on ne peut donc dire à aucun égard que Dieu pâtit par
+l'action d'un autre être ou que la substance étendue est indigne de la nature
+divine, alors même qu'on la supposerait divisible, pourvu qu'on accorde qu'elle
+est éternelle et infinie. Mais en voilà assez sur ce point pour le présent.
diff --git a/data/fr_saisset/1p15sc.md b/data/fr_saisset/1p15sc.md
@@ -16,41 +16,49 @@ de la Propos. 6, et le Scholie 2 de la Propos. 8) qu'aucune substance ne peut
être produite ou créée par une autre substance. Or, il a été établi d'un autre
côté (par la Propos. 11) qu'aucune autre substance que Dieu ne peut exister ni
se concevoir; d'où nous avons conclu que la substance étendue est un des
-attributs infinis de Dieu. Mais, pour que la chose soit plus complètement
-expliquée, je réfuterai ici les arguments de mes adversaires, lesquels
-reviennent à ceci: premièrement, la substance corporelle, en tant que substance,
-se compose, suivant eux, de parties, et c'est pourquoi ils nient qu'elle puisse
-être infinie, et conséquemment appartenir à Dieu. C'est ce qu'ils expliquent par
-beaucoup d'exemples. J'en rapporterai quelques-uns: si la substance corporelle
-est infinie, disentils, concevez-la divisée en deux parties; chaque partie sera
+attributs infinis de Dieu.
+
+Mais, pour que la chose soit plus complètement expliquée, je réfuterai ici les
+arguments de mes adversaires, lesquels reviennent à ceci: premièrement, la
+substance corporelle, en tant que substance, se compose, suivant eux, de
+parties, et c'est pourquoi ils nient qu'elle puisse être infinie, et
+conséquemment appartenir à Dieu. C'est ce qu'ils expliquent par beaucoup
+d'exemples. J'en rapporterai quelques-uns: si la substance corporelle est
+infinie, disentils, concevez-la divisée en deux parties; chaque partie sera
finie ou infinie. Dans le premier cas, l'infini se composera de deux parties
finies, ce qui est absurde. Dans le second cas, on aura un infini double d'un
-autre infini, ce qui est également absurde. De plus, si on évalue une quantité
-infinie en parties égales à un pied, elle devra se composer d'un nombre infini
-de telles parties, tout comme si on l'évaluait en parties égales à un pouce. Et
-par conséquent, un nombre infini sera douze fois plus grand qu'un autre nombre
-infini. Enfin, concevez que d'un point A appartenant à une étendue infinie on
-fasse partir deux lignes AB, AC, lesquelles s'éloignent d'abord l'une de l'autre
-d'une distance fixe et déterminée BC. Si vous les prolongez à l'infini, cette
-distance s'augmentant de plus en plus deviendra indéterminable, de déterminée
-qu'elle était. Toutes ces absurdités résultant, selon l'opinion de nos
-adversaires, de la supposition qu'on a faite d'une quantité infinie, ils
-concluent que la substance corporelle est finie, et par conséquent qu'elle
-n'appartient pas à l'essence de Dieu.— Leur second argument est tiré de la
-perfection suprême de Dieu. Dieu, dit-on, étant l'être souverainement parfait,
-ne peut pâtir. Or, la substance corporelle peut pâtir, en tant que divisible,
-d'où il suit qu'elle n'appartient pas à l'essence de Dieu. Tels sont les
-arguments que je lis dans les auteurs qui ont voulu établir que la substance
-corporelle est indigne de la nature divine et ne peut lui appartenir. Mais en
-vérité, si l'on veut bien y prendre garde sérieusement, on verra que j'ai déjà
-répondu à tout cela, puisque tous ces arguments se fondent uniquement sur ce
-point, que la substance corporelle est composée de parties, supposition dont
-j'ai déjà montré l'absurdité (voir la Propos. 12 et le Coroll. de la Propos.
-13). J'ajouterai qu'à bien considérer la chose, les conséquences absurdes
-(sont-elles toutes absurdes, c'est de quoi je ne dispute pas encore) dont on se
-sert pour établir que la substance corporelle est finie, ne viennent point du
-tout de ce qu'on a supposé une quantité infinie, mais de ce qu'on a supposé que
-cette quantité infinie était mesurable et composée de parties finies; et c'est
+autre infini, ce qui est également absurde.
+
+De plus, si on évalue une quantité infinie en parties égales à un pied, elle
+devra se composer d'un nombre infini de telles parties, tout comme si on
+l'évaluait en parties égales à un pouce. Et par conséquent, un nombre infini
+sera douze fois plus grand qu'un autre nombre infini.
+
+Enfin, concevez que d'un point A appartenant à une étendue infinie on fasse
+partir deux lignes AB, AC, lesquelles s'éloignent d'abord l'une de l'autre d'une
+distance fixe et déterminée BC. Si vous les prolongez à l'infini, cette distance
+s'augmentant de plus en plus deviendra indéterminable, de déterminée qu'elle
+était. Toutes ces absurdités résultant, selon l'opinion de nos adversaires, de
+la supposition qu'on a faite d'une quantité infinie, ils concluent que la
+substance corporelle est finie, et par conséquent qu'elle n'appartient pas à
+l'essence de Dieu.— Leur second argument est tiré de la perfection suprême de
+Dieu. Dieu, dit-on, étant l'être souverainement parfait, ne peut pâtir. Or, la
+substance corporelle peut pâtir, en tant que divisible, d'où il suit qu'elle
+n'appartient pas à l'essence de Dieu.
+
+Tels sont les arguments que je lis dans les auteurs qui ont voulu établir que la
+substance corporelle est indigne de la nature divine et ne peut lui appartenir.
+Mais en vérité, si l'on veut bien y prendre garde sérieusement, on verra que
+j'ai déjà répondu à tout cela, puisque tous ces arguments se fondent uniquement
+sur ce point, que la substance corporelle est composée de parties, supposition
+dont j'ai déjà montré l'absurdité (voir la Propos. 12 et le Coroll. de la
+Propos. 13).
+
+J'ajouterai qu'à bien considérer la chose, les conséquences absurdes (sont-elles
+toutes absurdes, c'est de quoi je ne dispute pas encore) dont on se sert pour
+établir que la substance corporelle est finie, ne viennent point du tout de ce
+qu'on a supposé une quantité infinie, mais de ce qu'on a supposé que cette
+quantité infinie était mesurable et composée de parties finies; et c'est
pourquoi tout ce qui résulte des absurdités où conduit cette supposition, c'est
qu'une quantité infinie n'est pas mesurable et ne peut se composer de parties.
Or, c'est justement ce que nous avons démontré plus haut (Propos. 12, etc.). De
@@ -67,19 +75,21 @@ raisonneurs, après avoir imaginé la ligne comme un composé de points, savent
trouver une foule d'arguments pour montrer qu'elle ne peut être divisée à
l'infini. Et à vrai dire, il n'est pas moins absurde de supposer la substance
corporelle formée de corps ou de parties, que de composer le corps de surfaces,
-les surfaces de lignes et finalement les lignes de points. C'est là ce que doit
-avouer tout homme qui sait qu'une raison claire est infaillible. Que sera-ce si
-on se range à l'opinion de ceux qui nient le vide ? Supposez, en effet, que la
-substance corporelle se puisse diviser de telle sorte que des parties soient
-réellement distinguées l'une de l'autre; pourquoi l'une d'elles ne pourrait-elle
-pas être anéantie, les autres gardant entre elles le même rapport qu'auparavant
-? Et pourquoi ces parties devraient-elles s'adapter les unes aux autres de façon
-à empêcher le vide ? Certes, quand deux choses sont réellement distinctes l'une
-de l'autre, l'une peut exister sans l'autre et persister dans le même état. Puis
-donc qu'il n'y a pas de vide dans la nature (comme on le verra ailleurs) et que
-toutes les parties doivent concourir de façon que le vide n'existe pas, il
-s'ensuit que ces parties ne peuvent pas se distinguer réellement, c'est-à-dire
-que la substance corporelle en tant que substance est indivisible.
+les surfaces de lignes et finalement les lignes de points.
+
+C'est là ce que doit avouer tout homme qui sait qu'une raison claire est
+infaillible. Que sera-ce si on se range à l'opinion de ceux qui nient le vide ?
+Supposez, en effet, que la substance corporelle se puisse diviser de telle sorte
+que des parties soient réellement distinguées l'une de l'autre; pourquoi l'une
+d'elles ne pourrait-elle pas être anéantie, les autres gardant entre elles le
+même rapport qu'auparavant ? Et pourquoi ces parties devraient-elles s'adapter
+les unes aux autres de façon à empêcher le vide ? Certes, quand deux choses sont
+réellement distinctes l'une de l'autre, l'une peut exister sans l'autre et
+persister dans le même état. Puis donc qu'il n'y a pas de vide dans la nature
+(comme on le verra ailleurs) et que toutes les parties doivent concourir de
+façon que le vide n'existe pas, il s'ensuit que ces parties ne peuvent pas se
+distinguer réellement, c'est-à-dire que la substance corporelle en tant que
+substance est indivisible.
Si quelqu'un me demande maintenant pourquoi nous sommes ainsi portés
naturellement à diviser la quantité, je répondrai que la quantité se conçoit de
@@ -104,15 +114,16 @@ qu'eau, est sujette à la corruption et à la génération; mais en tant que
substance, elle n'y est pas sujette. Les remarques qui précèdent répondent
suffisamment, ce me semble, au second argument de nos adversaires, lequel est
également fondé sur ce seul principe, que la matière, en tant que substance, est
-divisible et composée de parties. Et alors même que le contraire ne serait pas
-prouvé, Je ne vois pas qu'on ait le droit de conclure que la matière est indigne
-de la substance divine, puisque, hors de Dieu (par la Propos. 14), il n'y a
-aucune autre substance dont la nature divine puisse souffrir l'action. Je le
-répète, toutes choses sont en Dieu, et tout ce qui arrive, arrive par les seules
-lois de la nature infinie de Dieu, et résulte (comme je vais le faire voir) de
-la nécessité de son essence. Par conséquent, il n'y a aucune raison de dire que
-Dieu souffre l'action d'un autre être, ni que la substance étendue soit indigne
-de sa nature, alors même qu'on supposerait l'étendue divisible; pourvu toutefois
-qu'on accorde qu'elle est éternelle et infinie. Mais, pour le moment, il est
-inutile d'insister davantage.
+divisible et composée de parties.
+
+Et alors même que le contraire ne serait pas prouvé, Je ne vois pas qu'on ait le
+droit de conclure que la matière est indigne de la substance divine, puisque,
+hors de Dieu (par la Propos. 14), il n'y a aucune autre substance dont la nature
+divine puisse souffrir l'action. Je le répète, toutes choses sont en Dieu, et
+tout ce qui arrive, arrive par les seules lois de la nature infinie de Dieu, et
+résulte (comme je vais le faire voir) de la nécessité de son essence. Par
+conséquent, il n'y a aucune raison de dire que Dieu souffre l'action d'un autre
+être, ni que la substance étendue soit indigne de sa nature, alors même qu'on
+supposerait l'étendue divisible; pourvu toutefois qu'on accorde qu'elle est
+éternelle et infinie. Mais, pour le moment, il est inutile d'insister davantage.
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-Sunt qui Deum instar hominis corpore et mente constantem atque
-passionibus obnoxium fingunt sed quam longe hi a vera Dei cognitione
-aberrent, satis ex jam demonstratis constat. Sed hos mitto : nam omnes
-qui naturam divinam aliquo modo contemplati sunt, Deum esse corporeum
-negant. Quod etiam optime probant ex eo quod per corpus intelligimus
-quamcunque quantitatem longam, latam et profundam, certa aliqua figura
-terminatam, quo nihil absurdius de Deo, ente scilicet absolute infinito,
-dici potest. Attamen interim aliis rationibus quibus hoc idem
-demonstrare conantur, clare ostendunt se substantiam ipsam corpoream
-sive extensam a natura divina omnino removere atque ipsam a Deo creatam
-statuunt. Ex qua autem divina potentia creari potuerit, prorsus
-ignorant; quod clare ostendit illos id quod ipsimet dicunt, non
-intelligere. Ego saltem satis clare meo quidem judicio demonstravi (vide
-corollarium propositionis 6 et scholium II propositionis 8) nullam
-substantiam ab alio produci vel creari. Porro propositione 14 ostendimus
-præter Deum nullam dari neque concipi posse substantiam atque hinc
-conclusimus substantiam extensam unum ex infinitis Dei attributis esse.
-Verum ad pleniorem explicationem adversariorum argumenta refutabo quæ
-omnia huc redeunt primo quod substantia corporea quatenus substantia
-constat ut putant partibus et ideo eandem infinitam posse esse et
-consequenter ad Deum pertinere posse negant. Atque hoc multis exemplis
-explicant ex quibus unum aut alterum afferam. Si substantia corporea
-aiunt est infinita, concipiatur in duas partes dividi; erit unaquæque
-pars vel finita vel infinita. Si illud, componitur ergo infinitum ex
-duabus partibus finitis, quod est absurdum. Si hoc, datur ergo infinitum
-duplo majus alio infinito, quod etiam est absurdum. Porro si quantitas
-infinita mensuratur partibus pedes æquantibus, infinitis talibus
-partibus constare debebit ut et si partibus mensuretur digitos
+Sunt qui Deum instar hominis corpore et mente constantem atque passionibus
+obnoxium fingunt sed quam longe hi a vera Dei cognitione aberrent, satis ex jam
+demonstratis constat. Sed hos mitto : nam omnes qui naturam divinam aliquo modo
+contemplati sunt, Deum esse corporeum negant. Quod etiam optime probant ex eo
+quod per corpus intelligimus quamcunque quantitatem longam, latam et profundam,
+certa aliqua figura terminatam, quo nihil absurdius de Deo, ente scilicet
+absolute infinito, dici potest. Attamen interim aliis rationibus quibus hoc idem
+demonstrare conantur, clare ostendunt se substantiam ipsam corpoream sive
+extensam a natura divina omnino removere atque ipsam a Deo creatam statuunt. Ex
+qua autem divina potentia creari potuerit, prorsus ignorant; quod clare ostendit
+illos id quod ipsimet dicunt, non intelligere. Ego saltem satis clare meo quidem
+judicio demonstravi (vide corollarium propositionis 6 et scholium II
+propositionis 8) nullam substantiam ab alio produci vel creari. Porro
+propositione 14 ostendimus præter Deum nullam dari neque concipi posse
+substantiam atque hinc conclusimus substantiam extensam unum ex infinitis Dei
+attributis esse. Verum ad pleniorem explicationem adversariorum argumenta
+refutabo quæ omnia huc redeunt primo quod substantia corporea quatenus
+substantia constat ut putant partibus et ideo eandem infinitam posse esse et
+consequenter ad Deum pertinere posse negant. Atque hoc multis exemplis explicant
+ex quibus unum aut alterum afferam. Si substantia corporea aiunt est infinita,
+concipiatur in duas partes dividi; erit unaquæque pars vel finita vel infinita.
+Si illud, componitur ergo infinitum ex duabus partibus finitis, quod est
+absurdum. Si hoc, datur ergo infinitum duplo majus alio infinito, quod etiam est
+absurdum. Porro si quantitas infinita mensuratur partibus pedes æquantibus,
+infinitis talibus partibus constare debebit ut et si partibus mensuretur digitos
æquantibus ac propterea unus numerus infinitus erit duodecies major alio
-infinito. Denique si ex uno puncto infinitæ cujusdam quantitatis
-concipiatur duas lineas ut AB, AC, certa ac determinata in initio
-distantia in infinitum protendi, certum est distantiam inter B et C
-continuo augeri et tandem ex determinata indeterminabilem fore. Cum
-igitur hæc absurda sequantur ut putant ex eo quod quantitas infinita
-supponitur, inde concludunt substantiam corpoream debere esse finitam et
-consequenter ad Dei essentiam non pertinere. Secundum argumentum petitur
-etiam a summa Dei perfectione. Deus enim inquiunt cum sit ens summe
-perfectum, pati non potest : atqui substantia corporea quandoquidem
+infinito. Denique si ex uno puncto infinitæ cujusdam quantitatis concipiatur
+duas lineas ut AB, AC, certa ac determinata in initio distantia in infinitum
+protendi, certum est distantiam inter B et C continuo augeri et tandem ex
+determinata indeterminabilem fore. Cum igitur hæc absurda sequantur ut putant ex
+eo quod quantitas infinita supponitur, inde concludunt substantiam corpoream
+debere esse finitam et consequenter ad Dei essentiam non pertinere. Secundum
+argumentum petitur etiam a summa Dei perfectione. Deus enim inquiunt cum sit ens
+summe perfectum, pati non potest : atqui substantia corporea quandoquidem
divisibilis est, pati potest; sequitur ergo ipsam ad Dei essentiam non
-pertinere. Hæc sunt quæ apud scriptores invenio argumenta quibus
-ostendere conantur substantiam corpoream divina natura indignam esse nec
-ad eandem posse pertinere. Verumenimvero si quis recte attendat, me ad
-hæc jam respondisse comperiet quandoquidem hæc argumenta in eo tantum
-fundantur quod substantiam corpoream ex partibus componi supponunt, quod
-jam (per propositionem 12 cum corollario propositionis 13) absurdum esse
-ostendi. Deinde si quis rem recte perpendere velit, videbit omnia illa
-absurda (siquidem omnia absurda sunt, de quo non jam disputo) ex quibus
-concludere volunt substantiam extensam finitam esse, minime ex eo sequi
-quod quantitas infinita supponatur sed quod quantitatem infinitam
-mensurabilem et ex partibus finitis conflari supponunt; quare ex
-absurdis quæ inde sequuntur, nihil aliud concludere possunt quam quod
-quantitas infinita non sit mensurabilis et quod ex partibus finitis
-conflari non possit. Atque hoc idem est quod nos supra (propositione 12
-etc.) jam demonstravimus. Quare telum quod in nos intendunt, in se ipsos
-revera conjiciunt. Si igitur ipsi ex suo hoc absurdo concludere tamen
-volunt substantiam extensam debere esse finitam, nihil aliud hercle
-faciunt quam si quis ex eo quod finxit circulum quadrati proprietates
-habere, concludit circulum non habere centrum ex quo omnes ad
-circumferentiam ductæ lineæ sunt æquales. Nam substantiam corpoream quæ
-non nisi infinita, non nisi unica et non nisi indivisibilis potest
-concipi (vide propositiones 8, 5 et 12) eam ipsi ad concludendum eandem
-esse finitam, ex partibus finitis conflari et multiplicem esse et
-divisibilem concipiunt. Sic etiam alii postquam fingunt lineam ex
-punctis componi, multa sciunt invenire argumenta quibus ostendant lineam
-non posse in infinitum dividi. Et profecto non minus absurdum est ponere
-quod substantia corporea ex corporibus sive partibus componatur quam
-quod corpus ex superficiebus, superficies ex lineis, lineæ denique ex
-punctis componantur. Atque hoc omnes qui claram rationem infallibilem
+pertinere. Hæc sunt quæ apud scriptores invenio argumenta quibus ostendere
+conantur substantiam corpoream divina natura indignam esse nec ad eandem posse
+pertinere. Verumenimvero si quis recte attendat, me ad hæc jam respondisse
+comperiet quandoquidem hæc argumenta in eo tantum fundantur quod substantiam
+corpoream ex partibus componi supponunt, quod jam (per propositionem 12 cum
+corollario propositionis 13) absurdum esse ostendi. Deinde si quis rem recte
+perpendere velit, videbit omnia illa absurda (siquidem omnia absurda sunt, de
+quo non jam disputo) ex quibus concludere volunt substantiam extensam finitam
+esse, minime ex eo sequi quod quantitas infinita supponatur sed quod quantitatem
+infinitam mensurabilem et ex partibus finitis conflari supponunt; quare ex
+absurdis quæ inde sequuntur, nihil aliud concludere possunt quam quod quantitas
+infinita non sit mensurabilis et quod ex partibus finitis conflari non possit.
+Atque hoc idem est quod nos supra (propositione 12 etc.) jam demonstravimus.
+Quare telum quod in nos intendunt, in se ipsos revera conjiciunt. Si igitur ipsi
+ex suo hoc absurdo concludere tamen volunt substantiam extensam debere esse
+finitam, nihil aliud hercle faciunt quam si quis ex eo quod finxit circulum
+quadrati proprietates habere, concludit circulum non habere centrum ex quo omnes
+ad circumferentiam ductæ lineæ sunt æquales. Nam substantiam corpoream quæ non
+nisi infinita, non nisi unica et non nisi indivisibilis potest concipi (vide
+propositiones 8, 5 et 12) eam ipsi ad concludendum eandem esse finitam, ex
+partibus finitis conflari et multiplicem esse et divisibilem concipiunt. Sic
+etiam alii postquam fingunt lineam ex punctis componi, multa sciunt invenire
+argumenta quibus ostendant lineam non posse in infinitum dividi. Et profecto non
+minus absurdum est ponere quod substantia corporea ex corporibus sive partibus
+componatur quam quod corpus ex superficiebus, superficies ex lineis, lineæ
+denique ex punctis componantur. Atque hoc omnes qui claram rationem infallibilem
esse sciunt, fateri debent et imprimis ii qui negant dari vacuum. Nam si
-substantia corporea ita posset dividi ut ejus partes realiter distinctæ
-essent, cur ergo una pars non posset annihilari manentibus reliquis ut
-ante inter se connexis? et cur omnes ita aptari debent ne detur vacuum?
-Sane rerum quæ realiter ab invicem distinctæ sunt, una sine alia esse et
-in suo statu manere potest. Cum igitur vacuum in natura non detur (de
-quo alias) sed omnes partes ita concurrere debent ne detur vacuum,
-sequitur hinc etiam easdem non posse realiter distingui hoc est
-substantiam corpoream quatenus substantia est, non posse dividi. Si quis
-tamen jam quærat cur nos ex natura ita propensi simus ad dividendam
-quantitatem? ei respondeo quod quantitas duobus modis a nobis
-concipitur, abstracte scilicet sive superficialiter prout nempe ipsam
-imaginamur vel ut substantia, quod a solo intellectu fit. Si itaque ad
-quantitatem attendimus prout in imaginatione est, quod sæpe et facilius
-a nobis fit, reperietur finita, divisibilis et partibus conflata; si
-autem ad ipsam prout in intellectu est, attendimus et eam quatenus
-substantia est, concipimus, quod difficillime fit, tum ut jam satis
-demonstravimus, infinita, unica et indivisibilis reperietur. Quod
-omnibus qui inter imaginationem et intellectum distinguere sciverint,
-satis manifestum erit, præcipue si ad hoc etiam attendatur quod materia
-ubique eadem est nec partes in eadem distinguuntur nisi quatenus
-materiam diversimode affectam esse concipimus, unde ejus partes
+substantia corporea ita posset dividi ut ejus partes realiter distinctæ essent,
+cur ergo una pars non posset annihilari manentibus reliquis ut ante inter se
+connexis? et cur omnes ita aptari debent ne detur vacuum? Sane rerum quæ
+realiter ab invicem distinctæ sunt, una sine alia esse et in suo statu manere
+potest. Cum igitur vacuum in natura non detur (de quo alias) sed omnes partes
+ita concurrere debent ne detur vacuum, sequitur hinc etiam easdem non posse
+realiter distingui hoc est substantiam corpoream quatenus substantia est, non
+posse dividi. Si quis tamen jam quærat cur nos ex natura ita propensi simus ad
+dividendam quantitatem? ei respondeo quod quantitas duobus modis a nobis
+concipitur, abstracte scilicet sive superficialiter prout nempe ipsam imaginamur
+vel ut substantia, quod a solo intellectu fit. Si itaque ad quantitatem
+attendimus prout in imaginatione est, quod sæpe et facilius a nobis fit,
+reperietur finita, divisibilis et partibus conflata; si autem ad ipsam prout in
+intellectu est, attendimus et eam quatenus substantia est, concipimus, quod
+difficillime fit, tum ut jam satis demonstravimus, infinita, unica et
+indivisibilis reperietur. Quod omnibus qui inter imaginationem et intellectum
+distinguere sciverint, satis manifestum erit, præcipue si ad hoc etiam
+attendatur quod materia ubique eadem est nec partes in eadem distinguuntur nisi
+quatenus materiam diversimode affectam esse concipimus, unde ejus partes
modaliter tantum distinguuntur, non autem realiter. Exempli gratia aquam
-quatenus aqua est, dividi concipimus ejusque partes ab invicem separari;
-at non quatenus substantia est corporea; eatenus enim neque separatur
-neque dividitur. Porro aqua quatenus aqua generatur et corrumpitur; at
-quatenus substantia nec generatur nec corrumpitur. Atque his me ad
-secundum argumentum etiam respondisse puto quandoquidem id in eo etiam
-fundatur quod materia quatenus substantia divisibilis sit et partibus
-confletur. Et quamvis hoc non esset, nescio cur divina natura indigna
-esset quandoquidem (per propositionem 14) extra Deum nulla substantia
-dari potest a qua ipsa pateretur. Omnia inquam in Deo sunt et omnia quæ
-fiunt per solas leges infinitæ Dei naturæ fiunt et ex necessitate ejus
-essentiæ (ut mox ostendam) sequuntur; quare nulla ratione dici potest
-Deum ab alio pati aut substantiam extensam divina natura indignam esse
-tametsi divisibilis supponatur dummodo æterna et infinita concedatur.
-Sed de his impræsentiarum satis.
+quatenus aqua est, dividi concipimus ejusque partes ab invicem separari; at non
+quatenus substantia est corporea; eatenus enim neque separatur neque dividitur.
+Porro aqua quatenus aqua generatur et corrumpitur; at quatenus substantia nec
+generatur nec corrumpitur. Atque his me ad secundum argumentum etiam respondisse
+puto quandoquidem id in eo etiam fundatur quod materia quatenus substantia
+divisibilis sit et partibus confletur. Et quamvis hoc non esset, nescio cur
+divina natura indigna esset quandoquidem (per propositionem 14) extra Deum nulla
+substantia dari potest a qua ipsa pateretur. Omnia inquam in Deo sunt et omnia
+quæ fiunt per solas leges infinitæ Dei naturæ fiunt et ex necessitate ejus
+essentiæ (ut mox ostendam) sequuntur; quare nulla ratione dici potest Deum ab
+alio pati aut substantiam extensam divina natura indignam esse tametsi
+divisibilis supponatur dummodo æterna et infinita concedatur. Sed de his
+impræsentiarum satis.