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1 Damit habe ich alles erledigt, was ich von der Macht des Geistes über die 2 Affekte und von der Freiheit des Geistes dartun wollte. Es erhellt daraus, wie 3 sehr der Weise dem Unwissenden überlegen ist und wie viel er an Macht voraushat 4 vor diesem, der nur von den Lüsten getrieben wird. Denn außerdem, daß der 5 Unwissende von äußern Ursachen auf vielfache Weisen gehetzt wird und nicht im 6 Besitze der wahren Befriedigung der Seele ist, lebt er überdies gleichsam ohne 7 Bewußtsein seiner selbst, Gottes und der Dinge, und sobald er aufhört zu leiden, 8 hört er auf zu sein. Der Weise dagegen, sofern er als solcher betrachtetwird, 9 wird in der Seele kaum beunruhigt, sondern, seiner selbst, Gottes und der Dinge 10 mit einer gewissen ewigen Notwendigkeit bewußt, hört er niemals auf zu sein und 11 ist immer im Besitze der wahren Befriedigung der Seele. 12 13 Wenn nun auch der von mir gezeigte Weg, welcher dahin führt, sehr schwierig 14 scheint, so kann er doch gefunden werden. Und allerdings muß eine Sache 15 schwierig sein, die so selten angetroffen wird. Denn wenn das Heil so bequem 16 wäre und ohne große Mühe gefunden werden könnte, wie wäre es dann möglich, daß 17 es fast von jedermann vernachlässigt wird? 18 19 Alles Erhabene aber ist ebenso schwierig wie selten. 20 21