5p39d.md (826B)
1 Wer einen zu sehr vielen Tätigkeiten befähigten Körper hat, der wird am 2 wenigsten von Affekten bestürmt, welche schlecht sind (nach Lehrsatz 38, Teil 3 4), d.h. (nach Lehrsatz 30, Teil 4) von Affekten, welche unserer Natur 4 entgegengesetzt sind. Er hat deshalb (nach Lehrsatz 10 dieses Teils) das 5 Vermögen, die Körpererregungen ihrer Ordnung dem Verstande gemäß zu ordnen und 6 zu verketten und folglich auch zu bewirken (nach Lehrsatz 14 dieses Teils), daß 7 alle Körpererregungen auf die Idee Gottes bezogen werden. Das hat die Wirkung 8 (nach Lehrsatz 15 dieses Teils), daß er von Liebe zu Gott erregt wird, welche 9 (nach Lehrsatz 16 dieses Teils) den größten Teil des Geistes einnehmen oder 10 ausmachen muß. Folglich hat er (nach Lehrsatz 33 dieses Teils) einen Geist, 11 dessen größter Teil ewig ist. – W.z.b.w. 12 13