ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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5p29d.md (1135B)


 1 Sofern der Geist die wirkliche Existenz seines Körpers begreift, insofern
 2 begreift er eine Dauer, welche durch Zeit bestimmt werden kann, und nur insofern
 3 hat er das Vermögen, die Dinge mit Beziehung auf die Zeit zu begreifen (nach
 4 Lehrsatz 21 dieses Teils und Lehrsatz 26, Teil 3). Die Ewigkeit aber kann nicht
 5 durch Dauer ausgedrückt werden (nach Definition 8, Teil 1, und ihrer
 6 Erläuterung). Folglich hat der Geist insofern die Macht nicht, die Dinge unter
 7 dem Gesichtspunkt der Ewigkeit zu begreifen, sondern er hat diese Macht, weil es
 8 zur Natur der Vernunft gehört, die Dinge unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit zu
 9 begreifen (nach Zusatz II zu Lehrsatz 44, Teil 2), und es zur Natur des Geistes
10 auch gehört, das Wesen des Körpers unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit zu
11 begreifen (nach Lehrsatz 23 dieses Teils),und außer diesen beiden nichts anderes
12 zum Wesen des Geistes gehört (nach Lehrsatz 13, Teil 2). Folglich gehört dieses
13 Vermögen, die Dinge unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit zu begreifen, zum
14 Geiste nur, sofern er das Wesen des Körpers unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit
15 begreift. – W.z.b.w.
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