5p10d.md (770B)
1 Affekte, die unserer Natur entgegengesetzt sind, d.h. (nach Lehrsatz 30, Teil 2 4), die schlecht sind, sind insofern schlecht, sofern sie den Geist am Erkennen 3 hindern (nach Lehrsatz 27, Teil 4). Solange wir also von Affekten, die unserer 4 Natur entgegengesetzt sind, nicht bestürmt werden, solange wird das Vermögen des 5 Geistes, womit er die Dinge zu erkennen strebt (nach Lehrsatz 26, Teil 4), nicht 6 gehindert, und solange vermag er daher, klare und deutliche Ideen zu bilden und 7 Ideen von Ideen abzuleiten (s. die Anmerkung zu Lehrsatz 40 und die Anmerkung zu 8 Lehrsatz 47, Teil 2). Folglich (nach Lehrsatz 1 dieses Teils) haben wir so lange 9 auch die Macht, die Körpererregungen gemäß ihrer Ordnung nach der Erkenntnis zu 10 ordnen und zu verketten. – W.z.b.w. 11 12