4p7c.md (548B)
1 Ein Affekt kann, sofern er auf den Geist bezogen wird, nicht anders gehemmt oder 2 aufgehoben werden als durch die Idee einer entgegengesetzten Körpererregung, die 3 stärker ist als die Erregung, die wir erleiden. Denn ein Affekt, den wir 4 erleiden, kann nicht anders gehemmt oder aufgehoben werden als durch einen ihm 5 entgegengesetzten und stärkeren Affekt (nach dem vorigen Lehrsatz), d.h. (nach 6 der allgemeinen Definition der Affekte) durch die Idee einer stärkeren 7 Körpererregung, welche jener Erregung, die wir erleiden, entgegengesetzt ist. 8 9