4p63cd.md (486B)
1 Denn die Begierde, welche aus der Vernunft entspringt, kann nur aus einem 2 Lustaffekt entspringen, welcher kein Leiden ist, d.h. aus der Lust, welche kein 3 Übermaß haben kann (nach Lehrsatz 61 dieses Teils), nicht aber aus der Unlust. 4 Mithin entspringt diese Begierde (nach Lehrsatz 8 dieses Teils) aus der 5 Erkenntnis des Guten, nicht aber des Schlechten. Also erstreben wir unter der 6 Leitung der Vernunft das Gute unmittelbar und fliehen nur insofern das 7 Schlechte. – W.z.b.w. 8 9