ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p51a.md (501B)


1 Wer nach der Leitung der Vernunft lebt, wünscht das Gute, das er für sich
2 begehrt, auch andern (nach Lehrsatz 37 dieses Teils). Wenn daher jemand einem
3 andern wohltun sieht, so wird dadurch sein eigenes Bestreben wohlzutun
4 gefördert, d.h. (nach Anmerkung zu Lehrsatz 11, Teil 3), er wird Lust empfinden,
5 und zwar (nach der Voraussetzung) verbunden mit der Idee dessen, der dem anderen
6 wohlgetan hat. Folglich ist er (nach den Definitionen der Affekte, Ziffer XIX)
7 ihm zugeneigt. – W.z.b.w.
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