ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p39d.md (1283B)


 1 Der menschliche Körper bedarf zu seiner Erhaltung wieder anderer Körper (nach
 2 Postulat 4, Teil 2). Aber das, was die Gestalt des menschlichen Körpers
 3 ausmacht, besteht darin, daß seine Teile ihre Bewegungen auf bestimmte Weise
 4 einander mitteilen (nach der Definition vor Hilfssatz 4, hinter Lehrsatz 13,
 5 Teil 2). Das also, was bewirkt, daß das Verhältnis von Bewegung und Ruhe,
 6 welches die Teile des menschlichen Körpers zueinander haben, erhalten wird,
 7 erhält die Gestalt des menschlichen Körpers und bewirkt folglich (nach den
 8 Postulaten 3 und 6 Teil 2), daß der menschliche Körper auf viele Weisen erregt
 9 werden und er selbst wieder die äußeren Körper auf viele Weisen erregen kann. Es
10 ist also (nach dem vorigen Lehrsatz) gut. – Was hinwiederum bewirkt, daß die
11 Teile des menschlichen Körpers ein anderes Verhältnis der Bewegung und Ruhe
12 zueinander annehmen, das bewirkt (nach derselben Definition, Teil 2), daß der
13 menschliche Körper eine andere Gestalt annimmt, d.h. (wie an sich klar ist und
14 am Schluß des Vorworts zu diesem Teil bemerkt wurde), daß der menschliche Körper
15 zerstört wird, und folglich, daß er durchaus unfähig gemacht wird, auf viele
16 Weisen erregt zu werden. Es ist also (nach dem vorigen Lehrsatz) schlecht. –
17 W.z.b.w.
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