4p23d.md (653B)
1 Sofern der Mensch dadurch zu einer Tätigkeit bestimmt wird, daß er inadäquate 2 Ideen hat, insofern leidet er (nachLehrsatz 1, Teil 3), d.h. (nach den 3 Definitionen 1 und 2, Teil 3), er tut etwas, was aus seinem Wesen allein nicht 4 erfaßt werden kann, d.h. (nach Definition 8 dieses Teils), was nicht aus seiner 5 Tugend erfolgt. Sofern er aber zu einer Tätigkeit dadurch bestimmt wird, daß er 6 erkennt, insofern (nach demselben Lehrsatz 1, Teil 3) handelt er, d.h. (nach 7 Definition 2, Teil 3), er tut etwas, was durch sein Wesen allein erfaßt werden 8 kann oder (nach Definition 8 dieses Teils) was aus seiner Tugend adäquat 9 erfolgt. – W.z.b.w. 10 11