ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p19d.md (616B)


1 Die Erkenntnis des Guten und Schlechten ist (nach Lehrsatz 8 dieses Teils) der
2 Lust- oder Unlustaffekt selbst, sofern wir uns desselben bewußt sind. Daher
3 (nach Lehrsatz 28, Teil 3) verlangt jeder notwendig das, was er für gut hält,
4 und verschmäht das, was er für schlecht hält. Dieses Verlangen aber ist nichts
5 anderes als des Menschen Wesen oder Natur selbst (nach der Definition des
6 Verlangens, s. diese in der Anmerkung zu Lehrsatz 9, Teil 3,und in der
7 Definition der Affekte, Ziffer I). Folglich verlangt oder verschmäht jeder nach
8 den bloßen Gesetzen seiner Natur notwendig das usw. – W.z.b.w.
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