4appc2.md (576B)
1 Begierden, welche aus unserer Natur so erfolgen, daß sie aus ihr allein 2 begriffen werden können, sind diejenigen, die sich auf den Geist beziehen, 3 sofern dieser als aus *adäquaten* Ideen bestehend begriffen wird. Die übrigen 4 Begierden aber sind jene, die sich auf den Geist nur beziehen, sofern er die 5 Dinge *inadäquat* begreift und deren Macht und Wachstum nicht durch das 6 menschliche Vermögen erklärt werden kann, sondern durch das Vermögen der Dinge, 7 die außer uns sind, erklärt werden muß. Darum heißen die ersteren richtig 8 *Handlungen*, diese aber *Leiden*. 9 10