ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p8d.md (733B)


 1 Denn würde es eine begrenzte Zeit in sich schließen, welche die Dauer des Dinges
 2 bestimmt, so würde aus dem bloßen Vermögen selbst, womit das Ding existiert,
 3 folgen, daß das Ding nach jener begrenzten Zeit nicht existieren könnte, sondern
 4 der Zerstörung anheimfallen müßte. Nun ist dies aber (nach Lehrsatz 4 dieses
 5 Teils) widersinnig. Folglich schließt das Bestreben, womit ein Ding existiert,
 6 keine bestimmte Zeit in sich; sondern weil im Gegenteil (nach demselben Lehrsatz
 7 4 dieses Teils), wenn ein Ding von keiner äußern Ursache zerstört wird, es mit
 8 demselben Vermögen, womit es bereits existiert, zu existieren immer fortfährt,
 9 darum schließt dieses Bestreben eine unbestimmte Zeit in sich. – W.z.b.w.
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