ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p59d.md (685B)


 1 Alle Affekte beziehen sich auf die Begierde, die Lust oder die Unlust, wie die
 2 aufgestellten Definitionen derselben zeigen. Unter Unlust aber verstehen wir
 3 das, daß das Denkvermögen des Geistes vermindert oder gehemmt wird (nach
 4 Lehrsatz 11 dieses Teils und seiner Anmerkung). Daher empfindet der Geist
 5 insofern Unlust, sofern sein Erkenntnisvermögen, d.h. sein Tätigkeitsvermögen
 6 (nach Lehrsatz 1 dieses Teils), vermindert oder gehemmt wird. Es können also
 7 keine Affekte der Unlust auf den Geist bezogen werden, sofern er tätig ist;
 8 sondern nur Affekte der Lust und der Begierde, welche (nach dem vorigen
 9 Lehrsatz) sich insofern auch auf den Geist beziehen. – W.z.b.w.
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