ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p58d.md (879B)


 1 Wenn der Geist sich selbst und sein Tätigkeitsvermögen begreift, empfindet er
 2 Lust (nach Lehrsatz 53 dieses Teils). Der Geist aber betrachtet sich selbst
 3 notwendig, wenn er eine wahre oder adäquate Idee begreift (nach Lehrsatz 43 Teil
 4 2). Nun begreift der Geist einige adäquate Ideen (nach 2. Anmerkung zu Lehrsatz
 5 40, Teil 2). Folglich empfindet er auch insofern Lust, sofern er adäquate Ideen
 6 begreift, d.h. (nach Lehrsatz 1 dieses Teils) sofern er tätig ist. – Ferner
 7 strebt der Geist, sowohl sofern er klare und deutliche als auch sofern er
 8 verworrene Ideen hat, in seinem Sein zu verharren (nach Lehrsatz 9 dieses
 9 Teils). Unter Bestreben verstehen wir aber die Begierde (nach der Anmerkung zu
10 demselben Lehrsatz). Folglich beziehtsich die Begierde auf uns, auch sofern wir
11 erkennen oder (nach Lehrsatz 1 dieses Teils) sofern wir tätig sind. – W.z.b.w.
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