ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p55d.md (557B)


1 Das Wesen des Geistes bejaht nur das, was der Geist ist und vermag; oder es
2 liegt in der Natur des Geistes, sich nur das vorzustellen, was sein
3 Tätigkeitsvermögen setzt (nach dem vorigen Lehrsatz). Wenn wir also sagen, daß
4 der Geist, während er sich selbst betrachtet, sich sein Unvermögen vorstellt, so
5 sagen wir nichts anderes, als daß, wenn der Geist sich etwas vorzustellen
6 strebt, was sein Tätigkeitsvermögen setzt, dieses sein Streben gehemmt wird oder
7 (nach Anmerkung zu Lehrsatz 11 dieses Teils) daß er Unlust empfindet. –
8 W.z.b.w.
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