3p52d.md (914B)
1 Sobald wir uns ein Objekt vorstellen, das wir mit andern Objekten gesehen haben, 2 erinnern wir uns auch der andern (nach Lehrsatz 18, Teil 2, s. auch dessen 3 Anmerkung), und so kommen wir von der Betrachtung des einen sofort auf die 4 Betrachtung des andern. Ebenso verhält es sich mit einem Objekt, das nach 5 unserer Meinung nichts an sich hat, was nicht auch viele andere Objekte an sich 6 haben. Denn damit nehmen wir an, daß wir an ihm nichts wahrnehmen, was wir nicht 7 vorher auch an andern Objekten gesehen haben. Wenn wir aber annehmen, daß wir an 8 einem Objekt etwas Besonderes wahrnehmen, was wirvorher niemals gesehen haben, 9 so sagen wir nichts anderes, als daß der Geist, während er dieses Objekt 10 betrachtet, nichts anderes in sich hat, auf dessen Betrachtung er von der 11 Betrachtung dieses Objekts kommen kann; und er ist daher bestimmt, dieses allein 12 zu betrachten. Ein Objekt also etc. – W.z.b.w. 13 14