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1 Wenn er sich aber vorstellt, daß er jenem eine gerechte Ursache zur Liebe 2 gegeben habe, so wird er sich geehrtfühlen (nach Lehrsatz 30 dieses Teils mit 3 seiner Anmerkung). Dieser Fall kommt häufiger vor (nach Lehrsatz 25 dieses 4 Teils), während dessen Gegenteil, wie ich sagte, dann eintrifft, wenn man sich 5 vorstellt, man werde von jemand gehaßt (s. Anmerkung zum vorigen Lehrsatz). – 6 Diese Gegenliebe und demgemäß (nach Lehrsatz 39 dieses Teils) das Bestreben, 7 demjenigen wohlzutun, der uns liebt und der (nach demselben Lehrsatz 39 dieses 8 Teils) uns wohlzutun sucht, heißt *Dank* oder *Dankbarkeit*. 9 10 Es erhellt hieraus, daß die Menschen viel eher zur Rache als zur Vergeltung der 11 Wohltaten bereit sind. 12 13