ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p28d.md (1275B)


 1 Das, wovon wir uns vorstellen, daß es zur Lust beiträgt, suchen wir, soviel wir
 2 vermögen, uns vorzustellen (nach Lehrsatz 12 dieses Teils); d.h. (nach Lehrsatz
 3 17, Teil 2), wir werden bestrebt sein, soviel wir vermögen, es als gegenwärtig
 4 oder als wirklich existierend zu betrachten. Aber das Bestreben des Geistes oder
 5 sein Vermögen im Denken ist von Natur gleich und gleichzeitig mit dem Bestreben
 6 des Körpers und seinem Vermögen im Handeln (was deutlich hervorgeht aus Zusatz
 7 zu Lehrsatz 7 und Zusatz zu Lehrsatz 11, Teil 2). Wir suchen also absolut, oder
 8 (was nach Anmerkung zu Lehrsatz 9 dieses Teils dasselbe ist) wir verlangen und
 9 streben, daß es existiere. Damit ist das erste bewiesen. – Ferner: wenn wir uns
10 vorstellen, daß das, was wir für die Ursache der Unlust halten, d.h. (nach
11 Anmerkung zu Lehrsatz 13 dieses Teils), daß das, was wir hassen, zerstört wird,
12 so werden wir Lust empfinden (nach Lehrsatz 12 dieses Teils). Also werden wir es
13 (nach dem ersten Teil dieses Beweises) zu zerstören oder (nach Lehrsatz 13
14 dieses Teils) von uns zu entfernen suchen, damit wir es nicht als gegenwärtig
15 betrachten. Damit ist das zweite bewiesen. – Folglich werden wir alles, wovon
16 wir uns vorstellen, daß es zur Lust etc. – W.z.b.w.
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