3p22d.md (606B)
1 Wer einen Gegenstand, den wir lieben, mit Lust oder Unlust erregt, der erregt 2 zugleich uns selbst mit Lust oder Unlust, wenn wir uns nämlich den geliebten 3 Gegenstand mit diesem Gefühl der Lust oder Unlust erregt vorstellen (nach dem 4 vorigen Lehrsatz). Diese Lust oder Unlust aber ist, der Annahme gemäß, eine 5 solche, welche mit der Idee einer äußern Ursache verbunden ist. Also werden wir 6 (nach Anmerkung zu Lehrsatz 13 dieses Teils) gegen jemand mit Liebe oder Haß 7 erregt werden, von dem wir uns vorstellen, daß er einen Gegenstand, den wir 8 lieben, mit Lust oder Unlust erregt. – W.z.b.w. 9 10