ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p20d.md (690B)


 1 Der Geist ist bestrebt (nach Lehrsatz 13 dieses Teils), sich das vorzustellen,
 2 was die Existenz der Dinge, durch welche das Tätigkeitsvermögen des Körpers
 3 vermindert oder gehemmt wird, ausschließt. Das heißt (nach Anmerkung zu dem
 4 angeführten Lehrsatz), er ist bestrebt, sich das vorzustellen, was die Existenz
 5 der Dinge, welche er haßt, ausschließt. Die Vorstellung eines Dinges, welche die
 6 Existenz von dem, was der Geist haßt, ausschließt, fördert somit dieses
 7 Bestreben des Geistes, d.h. (nach Anmerkung zu Lehrsatz 11 dieses Teils), sie
 8 erregt den Geist mit Lust. Folglich wird, wer sich vorstellt, daß das, was er
 9 haßt, zerstört wird, Lust empfinden. – W.z.b.w.
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