3p20d.md (690B)
1 Der Geist ist bestrebt (nach Lehrsatz 13 dieses Teils), sich das vorzustellen, 2 was die Existenz der Dinge, durch welche das Tätigkeitsvermögen des Körpers 3 vermindert oder gehemmt wird, ausschließt. Das heißt (nach Anmerkung zu dem 4 angeführten Lehrsatz), er ist bestrebt, sich das vorzustellen, was die Existenz 5 der Dinge, welche er haßt, ausschließt. Die Vorstellung eines Dinges, welche die 6 Existenz von dem, was der Geist haßt, ausschließt, fördert somit dieses 7 Bestreben des Geistes, d.h. (nach Anmerkung zu Lehrsatz 11 dieses Teils), sie 8 erregt den Geist mit Lust. Folglich wird, wer sich vorstellt, daß das, was er 9 haßt, zerstört wird, Lust empfinden. – W.z.b.w. 10 11