3p12d.md (1042B)
1 Solange der menschliche Körper auf eine Weise erregt ist, welche die Natur eines 2 äußern Körpers in sich schließt, solange wird der menschliche Geist denselben 3 Körper als gegenwärtig betrachten (nach Lehrsatz 17, Teil 2). Demgemäß ist (nach 4 Lehrsatz 7, Teil 2), solange der menschliche Geist einen äußern Körper als 5 gegenwärtig betrachtet, d.h. (nach der Anmerkung zu Lehrsatz 17, Teil 2), ihn 6 vorstellt, auch der menschliche Körper solange auf eine Weise erregt, welche die 7 Natur dieses äußern Körpers in sich schließt. Solange also der Geist sich das 8 vorstellt, was das Tätigkeitsvermögen unsres Körpers vermehrt oder fördert, 9 solange ist der Körper auf eine Weise erregt, welche sein Tätigkeitsvermögen 10 vermehrt oder fördert (s. Postulat 1 dieses Teils); und demgemäß (nach Lehrsatz 11 11 dieses Teils) wird auch so lange das Denkvermögen des Geistes vermehrt oder 12 gefördert. Folglich wird (nach Lehrsatz 6 oder 9 dieses Teils) der Geist, soviel 13 er vermag, dasselbe vorzustellen bestrebt sein. – W.z.b.w. 14 15