ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3ad33e.md (915B)


 1 Wenn jemand flieht, weil er andere fliehen sieht, oder wenn jemand fürchtet,
 2 weil er andere fürchten sieht, oder auch wenn jemand, der sieht, wie ein anderer
 3 die Hand verbrannt hat, seine Hand deshalb zurückzieht und Körperbewegungen
 4 macht, als ob er seine eigene Hand verbrannt hätte, so sagen wir, daß er den
 5 Affekt eines andern nachahmt, aber nicht, daß er mit ihm wetteifert. Nicht etwa,
 6 weil uns eine besondere Ursache für die Nachahmung und eine besondere für den
 7 Wetteifer bekannt wäre, sondern weil sich der Gebrauch eingebürgert hat, daß wir
 8 mit Wetteifer nur die Nachahmung von solchen Handlungen bezeichnen, die wir für
 9 anständig, nützlich oder angenehm halten.
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11 Siehe übrigens über die Ursache des Wetteifers Lehrsatz 27 dieses Teils mit
12 seiner Anmerkung. Über den Umstand aber, daß mit diesem Affekt häufig der Neid
13 verbunden ist, s. Lehrsatz 32 dieses Teils mit seiner Anmerkung.
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