2p29csc.md (713B)
1 Ich sage ausdrücklich, der Geist hat weder von sich selbst noch von 2 seinem Körper, noch von den äußern Körpern eine adäquate, sondern nur 3 eine verworrene Erkenntnis, sooft er die Dinge nach der gewöhnlichen 4 Ordnung der Natur erfaßt, d.h., sooft er äußerlich, nämlich wie ihm die 5 Dinge zufällig aufstoßen, bestimmt wird, dies oder jenes zu betrachten; 6 nicht aber, sooft er innerlich, nämlich dadurch, daß er mehrere Dinge 7 zugleich betrachtet, bestimmt wird, das Übereinstimmende, das 8 Verschiedene und das Gegensätzliche an ihnen zu verstehen. Denn sooft et 9 auf diese oder andere Weise innerlich dazu disponiert wird, alsdann 10 betrachtet er die Dinge klar und deutlich, wie ich unten zeigen werde. 11 12