2p13d.md (1047B)
1 Denn wäre der Körper nicht das Objekt des menschlichen Geistes, so wären 2 die Ideen der Körpererregungen in Gott nicht (nach Zusatz zu Lehrsatz 9 3 dieses Teils), sofern er unsern Geist, sondern sofern er den Geist eines 4 andern Dinges ausmacht; d.h. (nach Zusatz zu Lehrsatz 11 dieses Teils), 5 die Ideen der Körpererregungen wären nicht in unserm Geiste. Nun haben 6 wir (nach Axiom IV dieses Teils) die Ideen der Körpererregungen. 7 Folglich ist das Objekt der Idee, welche den menschlichen Geist 8 ausmacht, der Körper, und zwar (nach Lehrsatz 11 dieses Teils) der in 9 Wirklichkeit existierende. – Ferner: Gäbe es außer dem Körper noch ein 10 anderes Objekt des Geistes, so müßte, da (nach Lehrsatz 30, Teil 1) 11 nichts existiert, woraus nicht irgendeine Wirkung folgt, es notwendig 12 (nach Lehrsatz 11 dieses Teils) die Idee einer Wirkung desselben in 13 unserem Geiste geben. Nun gibt es aber (nach Axiom V dieses Teils) keine 14 solche Idee. Folglich ist das Objekt unseres Geistes der existierende 15 Körper und nichts anderes. – W.z.b.w. 16 17