ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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1p31d.md (724B)


 1 Denn unter Verstand verstehe ich (wie selbstverständlich) nicht das absolute
 2 Denken, sondern nur eine gewisse Daseinsform (modus) des Denkens, welche
 3 Daseinsform sich von andern Daseinsformen, wie Begierde, Liebe usw.,
 4 unterscheidet und daher (nach Definition 5) durch das absolute Denken begriffen
 5 werden muß; nämlich (nach Lehrsatz 15 und Definition 6) durch irgendein Attribut
 6 Gottes, welches das ewige und unendliche Wesen des Denkens ausdrückt, so
 7 begriffen werden muß, daß es ohne dasselbe weder sein noch begriffen werden
 8 kann. Daher muß er (nach Anmerkung zu Lehrsatz 29) zur geschaffenen Natur, nicht
 9 aber zur schaffenden gerechnet werden, wie auch die übrigen Daseinsformen des
10 Denkens. – W.z.b.w.
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