5p33sc.md (596B)
1 Obgleich diese Liebe zu Gott keinen Anfang hat (nach dem obigen Lehrsatz), hat 2 sie doch alle Vollkommenheiten der Liebe, als ob sie so entstanden wäre, wie wir 3 im Folgesatz des vorigen Lehrsatzes fingiert haben, und es ist hier kein 4 Unterschied, außer daß der Geist die Vollkommenheiten, die wir als ihm erst 5 jetzt zuteil werdend fingierten, ewig gehabt hat, und zwar verbunden mit der 6 Idee Gottes als ewiger Ursache. Wenn die Lust im Übergehen zu größerer 7 Vollkommenheit besteht, so muß die Glückseligkeit gewiß darin bestehen, daß der 8 Geist mit der Vollkommenheit selbst begabt ist. 9 10