5p31d.md (785B)
1 Der Geist begreift etwas nur insofern unter der Form der Ewigkeit, als er das 2 Wesen seines Körpers unter der Form der Ewigkeit begreift (nach Lehrsatz 29 3 dieses Teils), d.h. (nach Lehrsatz 21 und 23 dieses Teils) nur insofern er ewig 4 ist; demnach hat er (nach dem vorigen Lehrsatz), insofern er ewig ist, eine 5 Erkenntnis Gottes. Diese Erkenntnis ist notwendig adäquat (nach Lehrsatz 46, T. 6 2), also ist der Geist, insofern er ewig ist, alles das zu erkennen befähigt, 7 was aus dieser gegebenen Erkenntnis Gottes folgen kann (Lehrsatz 40, T. 2), d. 8 h. die Dinge nach der dritten Erkenntnisgattung zu erkennen (siehe die Def. 9 derselben in der Anm. 2 zu Lehrsatz 42, T. 2), deren adäquate oder formale 10 Ursache deshalb der Geist ist (nach Def. 1, T. 3), insofern er ewig ist. 11 W.z.b.w. 12 13