ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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5p31d.md (785B)


 1 Der Geist begreift etwas nur insofern unter der Form der Ewigkeit, als er das
 2 Wesen seines Körpers unter der Form der Ewigkeit begreift (nach Lehrsatz 29
 3 dieses Teils), d.h. (nach Lehrsatz 21 und 23 dieses Teils) nur insofern er ewig
 4 ist; demnach hat er (nach dem vorigen Lehrsatz), insofern er ewig ist, eine
 5 Erkenntnis Gottes. Diese Erkenntnis ist notwendig adäquat (nach Lehrsatz 46, T.
 6 2), also ist der Geist, insofern er ewig ist, alles das zu erkennen befähigt,
 7 was aus dieser gegebenen Erkenntnis Gottes folgen kann (Lehrsatz 40, T. 2), d.
 8 h. die Dinge nach der dritten Erkenntnisgattung zu erkennen (siehe die Def.
 9 derselben in der Anm. 2 zu Lehrsatz 42, T. 2), deren adäquate oder formale
10 Ursache deshalb der Geist ist (nach Def. 1, T. 3), insofern er ewig ist.
11 W.z.b.w.
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