ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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5p27d.md (718B)


 1 Die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen (nach Lehrsatz 28, T. 4)
 2 oder die Dinge nach der dritten Erkenntnisgattung zu erkennen (nach Lehrsatz 25
 3 dieses Teils). Diese Tugend ist um so größer, je mehr der Geist die Dinge nach
 4 dieser Erkenntnisgattung erkennt (nach Lehrsatz 24 dieses Teils); wer daher die
 5 Dinge nach dieser Erkenntnisgattung erkennt, geht zur höchsten menschlichen
 6 Vollkommenheit über, und wird folglich (nach Def. 2 der Affekte) mit der
 7 höchsten Lust affiziert, und zwar (nach Lehrsatz 43, T. 2) verbunden mit der
 8 Idee von sich und seiner Tugend, und deshalb entspringt (nach Def. 25 der
 9 Affekte) aus dieser Erkenntnisgattung die höchste Zufriedenheit, die es geben
10 kann. W.z.b.w.
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