5p25d.md (572B)
1 Die dritte Erkenntnisgattung geht von der adäquaten Idee gewisser Attribute 2 Gottes bis zur adäquaten Erkenntnis des Wesens der Dinge (siehe die Def. 3 derselben in der Anm. 2 zu Lehrsatz 40, T. 2). Je mehr wir daher die Dinge auf 4 diese Weise erkennen, um so mehr erkennen wir (nach dem vorigen Lehrsatz) Gott, 5 und folglich (nach Lehrsatz 28, T. 4) ist die höchste Tugend des Geistes, d.h. 6 (nach Def. 8, T. 4) das Vermögen oder die Natur des Geistes oder (nach Lehrsatz 7 7, T. 3) sein höchstes Streben, die Dinge nach der dritten Erkenntnisgattung zu 8 erkennen. W.z.b.w. 9 10