5p18csc.md (472B)
1 Man kann etwa einwenden, daß, wenn wir unter Gott die Ursache aller Dinge 2 verstehen, wir eben dadurch Gott als die Ursache der Unlust betrachten; hierauf 3 entgegne ich aber: insofern wir die Ursachen der Unlust erkennen, insofern (nach 4 Lehrsatz 3 dieses Teils) hört sie auf, eine Leidenschaft zu sein, d.h. (nach 5 Lehrsatz 59, T. 3) insofern hört sie auf, eine Unlust zu sein; und folglich 6 insofern wir Gott als die Ursache der Unlust erkennen, insofern haben wir Lust. 7 8