ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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5p10d.md (720B)


 1 Die unserer Natur entgegengesetzten, d.h. (nach Lehrsatz 30, T. 4) die
 2 schlechten Affekte sind insofern schlecht, als sie den Geist am Erkennen hindern
 3 (nach Lehrsatz 27, T. 4). Solange wir daher nicht von Affekten bestürmt werden,
 4 die unserer Natur entgegengesetzt sind, solange wird das Vermögen des Geistes,
 5 wodurch er die Dinge zu erkennen strebt (nach Lehrsatz 26, T. 4), nicht
 6 gehindert, und demnach vermag er solange klare und deutliche Ideen zu bilden und
 7 die einen aus den anderen abzuleiten (siehe Anm. 2 zu Lehrsatz 40 und Anm. zu
 8 Lehrsatz 47, T. 2). Demnach vermögen wir (nach Lehrsatz 1 dieses Teils) so lange
 9 die Körperaffektionen der Ordnung im Verstande gemäß zu ordnen und zu verketten.
10 W.z.b.w.
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