ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p7d.md (1312B)


 1 Ein Affekt, sofern man ihn auf den Geist bezieht, ist eine Idee, durch welche
 2 der Geist eine größere oder geringere Daseinskraft seines Körpers bejaht als
 3 vorher (nach der allgemeinen Definition der Affekte, die man am Ende des dritten
 4 Teils findet). Wenn aber der Geist von irgendeinem Affekt bestürmt wird, so wird
 5 der Körper zugleich von einer Affektion erregt, durch welche sein
 6 Tätigkeitsvermögen vermehrt oder vermindert wird. Ferner erhält diese Affektion
 7 des Körpers (nach Lehrsatz 5 dieses Teils) die Macht, in ihrem Sein zu beharren,
 8 von ihrer Ursache, die demnach nur von einer körperlichen Ursache eingeschränkt
 9 und aufgehoben werden kann (nach Lehrsatz 6, T. 2), welche den Körper mit einer
10 jener entgegengesetzten Affektionen erregt (nach Lehrsatz 5, T. 3, die stärker
11 ist (nach dem Axiom dieses Teils). Also wird, (nach Lehrsatz 12, T. 2) der Geist
12 durch die Idee einer stärkeren und der ersten entgegengesetzten Affektion
13 erregt, d.h. (nach der allgemeinen Definition der Affekte) der Geist wird von
14 einem stärkeren und dem ersteren entgegengesetzten Affekt erregt werden, welcher
15 nämlich das Dasein des ersteren ausschließen oder aufheben wird, und folglich
16 kann ein Affekt nur durch einen entgegengesetzten und stärkeren Affekt
17 aufgehoben und eingeschränkt werden. W.z.b.w.
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