4p7c.md (558B)
1 Der Affekt, sofern man ihn auf den Geist bezieht, kann nur durch die Idee einer 2 entgegengesetzten Erregung des Körpers, die stärker ist als die Erregung, durch 3 die wir leiden, eingeschränkt und aufgehoben werden. Denn der Affekt, durch 4 welchen wir leiden, kann nur durch einen stärkeren und ihm entgegengesetzten 5 Affekt eingeschränkt und aufgehoben werden (nach dem obigen Lehrsatz), d.h. 6 (nach der allgemeinen Definition der Affekte) nur durch die Idee einer stärkeren 7 Erregung des Körpers, die derjenigen entgegengesetzt ist, durch die wir leiden. 8 9