4p66d.md (552B)
1 Wenn der Geist eine adäquate Erkenntnis eines künftigen Dinges haben könnte, 2 würde er gegen ein künftiges Ding denselben Affekt haben wie gegen ein 3 gegenwärtiges (nach Lehrsatz 62 dieses Teils). Deshalb ist, insofern wir auf die 4 Vernunft selbst achten, wie wir in unserem Lehrsatze annehmen, die Sache 5 dieselbe, mag sie nun als größeres Gut oder Übel, als künftig oder als 6 gegenwärtig angenommen werden. Und folglich begehren wir (nach Lehrsatz 65 7 dieses Teils) das größere künftige Gut statt des gegenwärtigen geringeren usw. 8 W.z.b.w. 9 10