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1 Vergleicht man nun dies mit dem, was wir in diesem Teile bis zu Lehrsatz 18 über 2 die Macht der Affekte auseinandergesetzt haben, so wird man leicht sehen, welch 3 ein Unterschied zwischen dem Menschen ist, der von dem Affekt oder der Meinung, 4 und dem Menschen, der von der Vernunft geleitet wird. Denn jener tut, er mag 5 wollen oder nicht, das, worüber er sich in der größten Unkenntnis befindet; 6 dieser aber folgt in allem nur sich selbst und tut nur das, was er als das 7 Höchste im Leben kennt, und wozu er daher am meisten Begierde hat, und darum 8 nenne ich jenen einen Unfreien, diesen aber einen Freien, über dessen Gesinnung 9 und Lebensweise ich noch einiges bemerken möchte. 10 11