ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p66csc.md (684B)


 1 Vergleicht man nun dies mit dem, was wir in diesem Teile bis zu Lehrsatz 18 über
 2 die Macht der Affekte auseinandergesetzt haben, so wird man leicht sehen, welch
 3 ein Unterschied zwischen dem Menschen ist, der von dem Affekt oder der Meinung,
 4 und dem Menschen, der von der Vernunft geleitet wird. Denn jener tut, er mag
 5 wollen oder nicht, das, worüber er sich in der größten Unkenntnis befindet;
 6 dieser aber folgt in allem nur sich selbst und tut nur das, was er als das
 7 Höchste im Leben kennt, und wozu er daher am meisten Begierde hat, und darum
 8 nenne ich jenen einen Unfreien, diesen aber einen Freien, über dessen Gesinnung
 9 und Lebensweise ich noch einiges bemerken möchte.
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