ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p62d.md (895B)


 1 Alles, was der Geist nach der Leitung der Vernunft begreift, begreift er unter
 2 derselben Form der Ewigkeit oder Notwendigkeit (nach Folgesatz 2 zu Lehrsatz 44,
 3 T. 2) und wird mit derselben Gewißheit affiziert (nach Lehrsatz 43, T. 2 und der
 4 Anm.). Mag es daher die Idee eines künftigen, vergangenen oder gegenwärtigen
 5 Dinges sein, so begreift der Geist das Ding mit derselben Notwendigkeit und wird
 6 mit derselben Gewißheit affiziert, und die Idee ist, mag sie nun die eines
 7 künftigen, vergangenen oder gegenwärtigen Dinges sein, dennoch gleich wahr (nach
 8 Lehrsatz 41, T. 2), d.h. (nach Def. 4, T. 2) sie wird dennoch immer dieselben
 9 Eigenschaften einer adäquaten Idee haben. Und sonach wird der Geist, sofern er
10 nach dem Gebote der Vernunft die Dinge begreift, auf dieselbe Weise affiziert,
11 mag nun die Idee die eines künftigen, vergangenen oder gegenwärtigen Dinges
12 sein. W. z. b. w.
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