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1 Dies wird durch ein Beispiel noch klarer werden. Die Handlung des Schlagens, 2 insofern Sie physisch betrachtet wird, und wir nur darauf achten, daß der Mensch 3 den Arm aufhebt, die Hand zusammendrückt und den ganzen Arm mit Gewalt hinunter 4 bewegt, ist eine Tugend, welche aus dem Bau des menschlichen Körpers begriffen 5 wird. Wenn daher ein Mensch aus Zorn oder Haß die Hand zusammenzudrücken oder 6 den Arm zu bewegen bestimmt wird, so kommt dies daher, wie wir im zweiten Teil 7 gezeigt haben, daß eine und dieselbe Handlung mit allerlei Vorstellungen von 8 Dingen verbunden werden kann, und wir also zu einer und derselben Tat sowohl 9 durch die Vorstellung der Dinge, welche wir verworren, als durch die, welche wir 10 klar und deutlich begreifen, bestimmt werden können. Es ist also klar, daß jede 11 Begierde, welche aus einem Affekt, der eine Leidenschaft ist, entspringt, von 12 keinem Nutzen wäre, wenn die Menschen von der Vernunft geleitet werden könnten. 13 – Sehen wir nunmehr, warum wir eine Begierde, welche aus einem Affekt 14 entspringt, der eine Leidenschaft ist, eine blinde nennen. 15 16