ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p52d.md (749B)


 1 Selbstzufriedenheit ist Lust, die daraus entspringt, daß der Mensch sich selbst
 2 und sein Tätigkeitsvermögen betrachtet (nach Def. 25 der Affekte). Das wahre
 3 Tätigkeitsvermögen des Menschen oder die Tugend ist aber die Vernunft selbst
 4 (nach Lehrsatz 3, T. 3), welche der Mensch klar und deutlich betrachtet (nach
 5 Lehrsatz 40 und 43, T. 2). Also entspringt die Selbstzufriedenheit aus der
 6 Vernunft. Ferner faßt der Mensch, wenn er sich selbst betrachtet, nichts klar
 7 und deutlich oder adäquat auf als das, was aus seinem Tätigkeitsvermögen folgt
 8 (nach Def. 2, T. 3), d.h. (nach Lehrsatz 3, T. 3) was aus seinem
 9 Erkenntnisvermögen folgt, und also entsteht bloß aus dieser Betrachtung die
10 höchste Zufriedenheit, die es geben kann. W.z.b.w.
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