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1 Hierzu kommt, daß diese Affekte einen Mangel der Erkenntnis und ein Unvermögen 2 des Geistes anzeigen, und aus dieser Ursache sind auch Zuversicht, Verzweiflung, 3 Freude und Gewissensbiß Zeichen der Ohnmacht der Seele. Denn obgleich Zuversicht 4 und Freude Affekte der Lust sind, so setzen sie doch voraus, daß ihnen Unlust, 5 nämlich Hoffnung und Furcht, vorangegangen ist. Je mehr wir daher streben nach 6 der Leitung der Vernunft zu leben, um so mehr streben wir danach, weniger von 7 der Hoffnung abzuhängen, uns von der Furcht zu befreien, das Schicksal, so viel 8 wir vermögen, zu beherrschen, und unsere Handlungen nach dem sicheren 9 Ratschlusse der Vernunft einzurichten. 10 11