4p30d.md (735B)
1 Wir nennen das schlecht, was Ursache der Unlust ist (nach Lehrsatz 8 dieses 2 Teils), d.h. (nach der Def. derselben in der Anm. zu Lehrsatz 11, T. 3) was 3 unser Tätigkeitsvermögen vermindert oder einschränkt. Wenn daher ein Ding durch 4 das, was es mit uns gemein hat, für uns schlecht wäre, so könnte also dieses 5 Ding eben das, was es mit uns gemein hat, vermindern oder einschränken. Dies ist 6 (nach Lehrsatz 4, T. 3) widersinnig. Kein Ding kann daher durch das, was es mit 7 uns gemeinsam hat, für uns schlecht sein, sondern umgekehrt, insofern es 8 schlecht ist, d.h. (wie eben gezeigt) insofern es unser Tätigkeitsvermögen 9 vermindern oder einschränken kann, insofern ist es (nach Lehrsatz 5, T. 3) uns 10 entgegengesetzt. W.z.b.w. 11 12