4p23d.md (599B)
1 Insofern der Mensch dadurch zum Tun bestimmt wird, daß er inadäquate Ideen hat, 2 insofern leidet er (nach Lehrsatz 1,T.3), d.h. (nach Def. 1 und 2, T. 3) er tut 3 etwas, was aus seinem bloßen Wesen nicht aufgefaßt werden kann, d.h. (nach Def. 4 8 dieses Teils) was nicht vermöge seiner Tugend erfolgt. Insofern er aber durch 5 das, was er erkennt, bestimmt wird, etwas zu tun, insofern ist er (nach 6 demselben Lehrsatz 1,T. 3) tätig, d.h. (nach Def. 2, T. 3) er tut etwas, was aus 7 seinem bloßen Wesen aufgefaßt wird, oder (nach Def. 8 dieses Teils) was aus 8 seiner Tugend adäquat erfolgt. W.z.b.w. 9 10