4p12d.md (613B)
1 Insofern wir uns ein Ding als zufällig vorstellen, werden wir durch keine 2 Vorstellung eines anderen Dinges affiziert, welche das Dasein des Dinges setzte 3 (nach Def. 3 dieses Teils), sondern wir stellen uns vielmehr (nach der 4 Voraussetzung) einiges vor, was das gegenwärtige Dasein desselben ausschließt. 5 Insofern wir uns aber ein Ding als in der Zukunft möglich vorstellen, insofern 6 stellen wir uns einiges vor, was das Dasein des Dinges setzt (nach Def. 4 dieses 7 Teils), d.h. (nach Lehrsatz 18, T. 3) was Hoffnung oder Furcht nährt, und 8 folglich ist der Affekt gegen ein mögliches Ding heftiger. W.z.b.w. 9 10