ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4p12d.md (613B)


1 Insofern wir uns ein Ding als zufällig vorstellen, werden wir durch keine
2 Vorstellung eines anderen Dinges affiziert, welche das Dasein des Dinges setzte
3 (nach Def. 3 dieses Teils), sondern wir stellen uns vielmehr (nach der
4 Voraussetzung) einiges vor, was das gegenwärtige Dasein desselben ausschließt.
5 Insofern wir uns aber ein Ding als in der Zukunft möglich vorstellen, insofern
6 stellen wir uns einiges vor, was das Dasein des Dinges setzt (nach Def. 4 dieses
7 Teils), d.h. (nach Lehrsatz 18, T. 3) was Hoffnung oder Furcht nährt, und
8 folglich ist der Affekt gegen ein mögliches Ding heftiger. W.z.b.w.
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