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1 Es ist daher für das Leben vor allem von Nutzen, den Verstand oder die Vernunft 2 soviel als möglich zu vervollkommnen, und hierin allein besteht das höchste 3 Glück oder die Glückseligkeit des Menschen; denn die Glückseligkeit ist nichts 4 anderes als eben die Zufriedenheit der Seele, welche aus der intuitiven 5 Erkenntnis Gottes entspringt; den Verstand vervollkommnen ist aber auch nichts 6 anderes, als Gott und Gottes Attribute und Taten, die aus der Notwendigkeit 7 seiner Natur erfolgen, verstehen. Deshalb ist der letzte Zweck des von der 8 Vernunft geleiteten Menschen, d.h. die höchste Begierde, nach welcher er alle 9 übrigen zu lenken trachtet, diejenige, durch welche er dahin gebracht wird, sich 10 und alle Dinge, die in den Bereich seiner Einsicht fallen können, adäquat zu 11 begreifen. 12 13