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1 Da also die Dinge gut sind, welche die Teile des Körpers unterstützen, ihre 2 Funktionen zu verrichten, und die Lust darin besteht, daß das Vermögen des 3 Menschen, sofern er aus Geist und Körper besteht, erweitert oder vermehrt wird, 4 so ist alles, was Lust verschafft, gut. Weil die Dinge hingegen aber nicht zu 5 dem Zwecke tätig sind, um uns mit Lust zu erfüllen, und ihr Tätigkeitsvermögen 6 nicht unserem Nutzen gemäß gemildert wird, und da endlich die Lust sich meist 7 hauptsächlich auf einen Teil des Körpers bezieht, so haben die Affekte der Lust 8 (wenn nicht Vernunft und Wachsamkeit dabei sind), und folglich die von ihnen 9 erzeugten Begierden, meist ein Übermaß. Hierzu kommt, daß wir vermöge des 10 Affekts das für das Vorzüglichste halten, was im Augenblick angenehm ist, und 11 das Künftige nicht mit gleichem Affekt schätzen können. Siehe die Anmerkung zu 12 Lehrsatz 44 und Anmerkung zu Lehrsatz 60 dieses Teils. 13 14