4appc27.md (1185B)
1 Der Nutzen, den wir von den außer uns seienden Dingen ziehen, besteht außer der 2 Erfahrung und Erkenntnis, die wir dadurch erlangen, daß wir sie beobachten und 3 aus einer Gestalt in die andere verwandeln, hauptsächlich in der Erhaltung des 4 Körpers. Und in dieser Rücksicht sind diejenigen Dinge besonders nützlich, die 5 den Körper so erhalten und nähren können, daß alle seine Teile ihre Funktionen 6 gehörig verrichten können. Denn je befähigter der Körper ist, auf mehrere Weisen 7 affiziert zu werden und die äußeren Körper auf die mannigfaltigsten Weisen zu 8 affizieren, desto befähigter ist der Geist zum Denken (siehe Lehrsatz 38 und 39 9 dieses Teils). Es scheint aber sehr wenig dergleichen in der Natur zu geben; 10 daher bedarf man, um den Körper, wie es erforderlich ist, zu nähren, vieler 11 Nahrungsmittel von verschiedener Natur. Denn der menschliche Körper ist aus sehr 12 vielen Teilen von verschiedener Natur zusammengesetzt, welche einer 13 ununterbrochenen und mannigfaltigen Nahrung bedürfen, damit der ganze Körper zu 14 allem, was aus seiner Natur folgen kann, gleich befähigt ist, und folglich damit 15 auch der Geist gleich befähigt ist, vielerlei zu begreifen. 16 17