ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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4appc2.md (656B)


 1 Die Begierden, welche so aus unserer Natur folgen, daß sie aus ihr allein
 2 verstanden werden können, sind solche, die sich auf den Geist beziehen, sofern
 3 dieser als aus adäquaten Ideen bestehend begriffen wird; die übrigen Begierden
 4 aber beziehen sich nur auf den Geist, sofern er die Dinge inadäquat begreift,
 5 und ihre Macht und ihr Wachstum kann nicht als das menschliche, sondern muß als
 6 das Vermögen der Dinge, welche außer uns sind, definiert werden, und deshalb
 7 werden jene richtig Handlungen, diese aber Leidenschaften genannt. Denn jene
 8 zeigen stets unser Vermögen an, diese hingegen unser Unvermögen und unsere
 9 verstümmelte Erkenntnis.
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