ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p59d.md (670B)


 1 Alle Affekte beziehen sich auf Begierde, Lust oder Unlust, wie die gegebenen
 2 Definitionen derselben beweisen. Unter Unlust aber verstehen wir, daß das
 3 Denkvermögen des Geistes vermindert oder eingeschränkt wird (nach Lehrsatz 2
 4 dieses Teils und Anm.). Und folglich wird, sofern der Geist Unlust empfindet,
 5 sein Vermögen der Erkenntnis, d.h. sein Tätigkeitsvermögen (nach Lehrsatz 1
 6 dieses Teils), vermindert oder eingeschränkt, und folglich können sich keine
 7 Affekte der Unlust auf den Geist beziehen, insofern er tätig ist, sondern nur
 8 die Affekte der Lust und Begierde, welche (nach dem vorigen Lehrsatze) auch
 9 insofern sich auf den Geist beziehen. W.z.b.w.
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