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1 Hieraus folgt, daß die Affekte der Tiere, die man vernunftlos nennt (denn wir 2 können durchaus nicht bezweifeln, daß das Tier Empfindung hat, nachdem wir den 3 Ursprung des Geistes erkannt haben), sich von den Affekten der Menschen nur 4 insofern unterscheiden, als sich ihre Natur von der menschlichen Natur 5 unterscheidet. Das Pferd und der Mensch werden von der Zeugungslust getrieben, 6 aber jenes von einer pferdsmäßigen, dieser von einer menschlichen Lust. So 7 müssen auch die Lüste und Verlangen der Insekten, der Fische und Vögel 8 voneinander verschieden sein. Obgleich daher jedes Individuum mit seiner Natur, 9 aus der es besteht, zufrieden lebt und sich derselben erfreut, so ist doch dies 10 Leben, mit dem jedes zufrieden ist, und seine Freude nichts anderes als die Idee 11 oder die Seele dieses Individuums, und folglich ist von Natur die Freude des 12 einen nur insofern von der Freude des anderen verschieden, als sich das Wesen 13 des einen von dem Wesen des anderen unterscheidet. Endlich folgt aus dem obigen 14 Lehrsatze, daß auch ein bedeutender Unterschied ist zwischen der Freude, von 15 welcher z. B. der Betrunkene hingerissen wird, und der Freude, welche sich der 16 Philosoph aneignet, was ich hier im Vorbeigehen bemerken wollte. – Dies von den 17 Affekten, die sich auf den Menschen beziehen, sofern er leidet; es ist nun noch 18 einiges von denen hinzuzufügen, die sich auf den Menschen beziehen, insofern er 19 tätig ist. 20 21